Er ist zur Stelle, wenn es Probleme gibt Andreas Lemp ist Schutzmann vor Ort in Bergen-Enkheim

Andreas Lemp übernimmt für den längerfristig erkrankten Jörg Köster das Amt des Schutzmanns vor Ort. Foto: sh

Bergen-Enkheim (sh) – Schon während seiner Ausbildung war die Schutzpolizei der favorisierte Bereich von Andreas Lemp.  Seine Berufung kann Lemp nun perfekt ausleben: Er vertritt seinen langzeiterkrankten Kollegen Jörg Köster als Schutzmann vor Ort in Bergen-Enkheim.

Dem 42 Jahre alten Polizeihauptkommissar ist eines ganz wichtig: Bürgernähe. Den Stadtteil kennt Lemp gut. Sieben Jahre lang war er im Revier am Florianweg als Dienstgruppenleiter im Schichtdienst tätig. Davor arbeitete er 15 Jahre lang im Bornheimer Polizeirevier. Über den Wechsel vom Dienstgruppenleiter zum Schutzmann vor Ort freut er sich: Ein neuer Schichtrhythmus und neue Aufgaben kommen auf ihn zu. „Als Schutzmann vor Ort bin ich das Bindeglied zwischen Bürgern, Polizei, Vereinen, Stadtverwaltung und Behörden. Ich bin Ansprechpartner für die Bürger bei jeglichen Problemen“, umschreibt Lemp kurz seine neues Tätigkeitsfeld.

Andreas Lemp klärt die Bürger über die Maschen der Trickbetrüger auf

Themen, die ihm am Herzen liegen sind Opfernachsorge und Präventionsarbeit. „Zurzeit gibt es viele Trickbetrüger, die vornehmlich Menschen mit älter klingenden Vornamen anrufen und sich beispielsweise als Polizisten ausgeben. Viele Angerufene geben dann bereitwillig sensible Informationen am Telefon preis“, berichtet der Polizeihauptkommissar. Zu seinen Aufgaben gehört deshalb auch, die Bürger aufzuklären, wie man sich im Fall eines solchen Anrufs richtig verhält. „Man sollte misstrauisch sein, das Gespräch beenden und bei der entsprechenden Behörde anrufen und sich rückversichern, ob der Anruf tatsächlich von dort kommt“, rät der Beamte.

Opfer sollten sich vertrauensvoll an die Polizei wenden

Auch wer Opfer eines Trickbetrugs geworden ist, sollte den Gang zur Polizei nicht scheuen. „Viele schämen sich dafür, dass sie auf einen Betrüger hereingefallen sind und bringen den Vorfall nicht zur Anzeige“, sagt Lemp. Doch für Scham gebe es keinen Grund. Die Betrogenen könnten sich der Polizei jederzeit anvertrauen, sagt Lemp und schneidet damit einen weiteren Aspekt seiner Arbeit als Schutzmann vor Ort an: „Vertrauen zwischen Bürgern und der Polizei herzustellen gehört ebenfalls zu meinen Aufgaben.“ So wird der Polizeihauptkommissar auch auf Fußstreife im Stadtteil unterwegs sein. „Ich freue mich, wenn mich die Bergen-Enkheimer ansprechen und ich werde mich bemühen, alle Fragen zu beantworten und den Menschen weiterzuhelfen“, verspricht er. Seine Devise lautet, sich Zeit für die Bürger nehmen und deren Probleme ernst nehmen. Auch verschiedene Veranstaltungen im Stadtteil wird Lemp besuchen, beziehungsweise selbst Termine anbieten, an denen er über Themen wie Trickbetrug informiert.

Schutzmann vor Ort hält Sprechstunde in der Verwaltungsstelle

In seinen Bürgersprechstunden steht der Schutzmann vor Ort den Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite. Die Sprechstunden finden dienstags von neun bis zwölf Uhr im Familiencafé des Kifaz Riederwald, Schäfflestraße 27, und donnerstags von 14 bis 18 Uhr in der Verwaltungsstelle Bergen-Enkheim, Marktstraße 30, statt.

Die aktuellen Termine können auch über die Wache des 18. Reviers erfragt werden unter Telefon 069 75511800. Andreas Lemp ist zudem unter Telefon 069 75511858 sowie per E-Mail an 18.Polizeirevier.PPFFM[at]polizei.hessen[dot]de zu erreichen.

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