Enkheimer Narren auf der Zielgraden Fulminanter Endspurt des Karnevalverein Enkheim

Die Narren des KVE erfreuten die Bewohner des Henry und Emma Budge-Stifts mit ihren Darbietungen. Foto: p

Bergen-Enkheim (red) – Die Käwwern des Karnevalvereins Enkheim (KVE) begeisterten wieder mit ihrer Seniorensitzung im Henry und Emma BudgeStift. Zudem standen die Teilnahme beim Frankfurter Fastnachtszug an sowie die Kinderfastnacht des KVE am Rosenmontag.

Jedes Jahr freuen sich die Bewohner des Budgestifts auf den KVE und kommen kostümiert in den Saal, der von den Mitarbeitern jedes Mal liebevoll geschmückt wird. Zusammen mit dem Frankfurter Kinderprinzenpaar zogen die Korporationen des KVE ein. Sitzungspräsidentin Sylvia Weil führte durch den bunten Abend.

Hexentanz der Minigarde des KVE begeistert

Die Kleinsten des Vereins zeigten ihren Hexentanz, bevor Nicole I., amtierende Bergen-Enkheimer Apfelweinkönigin, Grußworte an die Bewohner des Budgestifts zu überbringen. Dagmar Wittmann war als sportbegeisterte Oma in der Bütt zu erleben. Der anschließende flott dargebotene Marsch der Midigarde des KVE fand großen Anklang.

Die beiden Solistinnen des KVE Emely Gschwender und Fiona Möbus begeisterten ebenso wie der anschließende Tanz des Männerballetts: „Wild West“. Lea Kuhn gewann als „ein Kind der Fassnacht“ den Saal für sich. Dies gelang auch der Maxigarde mit ihrem Schautanz „Cowgirls“.

Die schönsten drei Kostüme der Budgestift-Bewohner prämiert

Sylvia Weil prämierte die schönsten drei Kostüme aus den Reihen der Budgestift-Bewohner. Die drei Gewinnerinnen erhielten aus den Händen der Sitzungspräsidentin den Hausorden des KVE. Die Volkshausrocker heizten das Stimmungsbarometer noch weiter an, bevor zum großen Finale noch einmal alle Aktiven auf die Bühne kamen.

Am Fastnachtssamstag ging es für den KVE mit der Verteilung der „Krebbelzeitung“ und Erbsensuppe aus der Gulaschkanine weiter. Tags drauf präsentierte sich der KVE mit all seinen Korporationen und der Bergen-Enkheimer Apfelweinkönigin Nicole I. in seinen Reihen auf dem Frankfurter Fastnachtszug. Es ist ein imposanter Auftritt des KVE, wenn er sich, angeführt von der Bürgerwehr mit ihren Kanonen, allen Garden und dem großen Prunkwagen der Elferräte mit dem Ersten Vorsitzenden Reiner Planz und der Sitzungspräsidentin Sylvia Weil sowie der Gualschkanone mit dem heißen Äppler den Festzugbesuchern zeigt. In diesem Jahr hatten wegen der winterlichen Temperaturen die Mundschänke des KVE reichlich zu tun, denn der heiße Äppler war heiß begehrt.

Kinderfastnacht des KVE bestimmt den Rosenmontag

Der Rosenmontag gehört beim KVE ganz den Kindern. Auf der Kinderfastnacht im Volkshaus Enkheim stehen daher auch die Kleinen in ihren fantasievollen Kostümen im Mittelpunkt. Michèle Planz hatte sich zusammen mit dem Festausschuss des KVE einige Neuerungen einfallen lassen und diese kamen beim Publikum sehr gut an. So stand zum ersten Mal die Kinderfastnacht des KVE unter einem Motto. Für dieses Jahr war „Zirkus“ gewählt worden. An den Spielstationen konnten die Kinder sich als Löwendompteur, Seiltänzerin oder Jongleur bewähren. Auch die Kreativecke mit Mal- und Bastelangeboten und dem Kinderschminken kam wieder bestens an. Zum ersten Mal fand eine Kostümprämierung statt. Die Gewinner erhielten einen Gutschein und konnten sich am Naschstand eine Naschtüte nach Wahl zusammenstellen lassen.

Apfelweinkönigin Nicole I. fungiert als Glücksfee

Zur Freude vor allem der Mädchen im Saal präsentierte die Minigarde des KVE gleich zwei Schautänze, „Ägypter“ und „Hexen“, und auch die Midigarde zeigte noch einmal ihren Schautanz „Afrika“ von der Großen Prunk- und Fremdensitzung. Ein weiterer Höhepunkt war für die Kinder der Solotanz von Emely Gschwender. Nach den Darbietungen verteilten die Tänzerinnen Bonbons unter den Gästen. Auch die Bergen-Enkheimer Apfelweinkönigin Nicole I. war gekommen und übernahm gerne die Rolle als Glücksfee bei der erstmals stattfindenden Verlosung. Wessen Eintrittskartennummer gezogen wurde, durfte sich über ein Geschenk freuen. Zum Abschluss der Kampagne lud der KVE am Fastnachtsdienstag zum Kehraus in die Klause ein, wo noch einmal zusammen gefeiert und mit dem Verspeisen des Herings um Mitternacht die Session beendet wurde.

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