Stiftenbörek, Lahmacun und Linsenfrikadellen

Kochen und Klönen mit der Initiative „Kulturgarten"

Beim Kochkurs des „Kulturgartens“ geht es neben leckerem Essen auch darum, einander kennenzulernen und sich auszutauschen. Foto: zbs

Bergen-Enkheim (zbs) – Im Haus des Vereins „anders leben – anders wohnen“ in der Leuchte 35 fand kürzlich ein türkischer Kochkurs mit rund zehn Teilnehmern statt. Unter der Leitung von Selda Güclü, Hüsna Sahintas und Filiz Solak lernte die bunt gemischte Gruppe Männer und Frauen, wie man Lahmacun, gefüllte Weinblätter oder Stiftenbörek zubereitet. Letzteres hieß ursprünglich Zigarrenbörek und wurde, weil der Name vielen so nicht mehr gefiel, im Kurs prompt umbenannt.

Aber nicht nur um das leckere Essen ging es den Frauen von „Kulturgarten“, die das Ganze veranstalteten, sondern auch um die Chance, miteinander in Verbindung zu treten, sich auszutauschen und neue Leute kennenzulernen. Die seit einem Jahr existierende Bürgerinitiative wurde zwar von türkischen Frauen gegründet, begrüße aber Menschen egal welcher Herkunft oder welchen Geschlechts als Mitglieder, so Selda Güclü. Sie wollen, dass Menschen aufeinander zugehen und sich miteinander anfreunden. Der Name „Kulturgarten“ entstand aus dem Gedanken, dass es die Vielfalt ist, die einen Garten schön und lebendig macht.

„Kulturgarten" will weitere Projekte anbieten und auch Geflüchteten helfen

„In Zukunft wollen wir noch mehr solcher Projekte anbieten und auch Flüchtlingen helfen. Wir wollen etwas verändern“, heißt es seitens des „Kulturgartens“. Alle unterstützen einander, gemeinsam wird gelacht, gekocht und zu guter Letzt natürlich auch gegessen. Alle sitzen dabei zusammen an einem großen Tisch.

Teilnehmer lassen sich selbst hergestellte Köstlichkeiten munden

Viele waren über sich selbst erstaunt, als sie ihre Linsenfrikadellen und ihr Börek probierten und freuten sich, so etwas Köstliches selbst hergestellt zu haben. Ein Mitglied des genrationenübergreifenden Wohnprojekts „anders leben – anders wohnen“ freute sich: „Solche Dinge entsprechen genau den Wünschen der Bewohner.“ Auch durch nebenan.de, ein Netzwerk zur Verständigung unter Nachbarn, haben die Teilnehmer von dem Angebot erfahren. Bei dem großen Zuspruch ist es gut, dass als nächstes weitere Aktionen, zum Beispiel ein Begegnungscafé geplant sind.

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