Großer Rätselspaß für Literaturfreunde Kulturgesellschaft testet Wissen um Stadtschreiber

Das Stadtschreiberhaus in Bergen-Enkheim: Dort dürfen die Preisträger während ihrer „Amtszeit“ wohnen. Foto: p

Bergen-Enkheim (red) – Die Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim hat eine Anregung der Stadtschreiber-Jury aufgegriffen und ein Preisrätsel zusammengestellt, um die Stadtschreiberkenntnisse der Bergen-Enkheimer zu testen.

Die Mühe wird belohnt: es gibt insgesamt 15 Preise zu gewinnen, von denen die Kulturgesellschaft und das Stadtschreiberarchiv annehmen, dass Literaturfreunde ihre Freude daran haben werden. Natürlich haben alle Gewinne mit Stadtschreibern zu tun.

Der amtierende Berger Stadtschreiber von Bergen-Enkheim heißt Sherko Fatah. Er hat sechs erfolgreiche Romane geschrieben und vor dem Stadtschreiberpreis bereits zahlreiche andere Literaturpreise erhalten. Mit seinem jüngsten Roman „Der letzte Ort“ hat er in Bergen bei der Antrittslesung und in Enkheim bei einer Veranstaltung der Lese-Insel die Zuhörer in seinen Bann gezogen.

Seit fast einem halben Jahrhundert gehören die Stadtschreiber zu Bergen-Enkheim

Die Amtszeit des aktuellen Stadtschreibers geht zwar erst im August zu Ende, aber bereits im Juni wird der Nachfolger bekannt gegeben. Die Amtsübergabe an den 44. Stadtschreiber von Bergen-Enkheim erfolgt dann am Freitag, 1. September. Fast ein halbes Jahrhundert gehören die Stadtschreiber zum kulturellen Leben des Stadtteils und der Stadt. Die Liste der Preisträger enthält etliche Namen, die inzwischen Bestandteil der Literaturgeschichte sind. „An wen können Sie sich noch erinnern?“, fragt die Kulturgesellschaft. Auf viele Fragen gibt die Stadtschreiberseite der Wikipedia Auskunft. Auch die aufmerksame Lektüre der Internetseite www.kulturgesellschaft-bergen-enkheim.de/stadtschreiber, besonders der Menüpunkt Stadtschreiberinnen & Stadtschreiber hilft bei der Lösung des Rätsels.

20 Stadtschreiber und ein Lösungswort: Aus den gesuchten Buchstaben, die bei der korrekten Beantwortung der Fragen ermittelt werden, ergibt sich dann das gesuchte Lösungswort. Die Fragen folgen weiter unten im Text. Fragebögen liegen zudem an folgenden Stellen aus: Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim, Markstraße 30; Buchhandlung „Bergen erlesen“, Schelmenburgplatz 2; Frankfurter Sparkasse Bergen-Enkheim, Marktstraße 17 und Triebstraße 50; Deutsche Post, Marktstraße 64 und Schreibwaren Kraus, Triebstraße 33; Bibliothekszentrum Bergen-Enkheim, Barbarossastraße 65. Interessierte können auch eine E-Mail an stadtschreiber.kulturgesellschaft[at]stadt-frankfurt[dot]de schicken. Die Unterlagen werden dann postwendend mit der Antwortmail zugesandt.

Die Preisträger werden durch Ziehung unter Aufsicht (ohne Notar) ermittelt. Die Mitarbeiter der Kulturgesellschaft sind von der Teilnahme ausgenommen. Der Rechtsweg und Barauszahlung sind ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Einsendeschluss ist Montag, 1. Mai.

Folgende Preise gibt es zu gewinnen

1. Preis: Felsenfest: Exkursionen in die Sächsische Schweiz von Wulf Kirsten und Ullrich Panndorf (47. Druck der burgart presse). Einmalige bibliophile Auflage von 50 Exemplaren, von Künstler und Autor signiert mit einer beigelegten Originalradierung. Wert: 98 Euro

2. Preis: Drei handsignierte Poetische Blätter aus der bibliophilen Edition der Berger Bücherstube (Rothmann, Peltzer, Lehr)

3. und 4. Preis: Je einmal „Ein Haus für die Literatur“ von Monika Steinkopf, Heiner Boehncke und Julika Tillmanns. Vier CDs mit einer Gesamt-Spielzeit von 280 Minuten, hergestellt vom Hessischen Rundfunk.

5. Preis: Zwei handsignierte Poetische Blätter aus der bibliophilen Edition der Berger Bücherstube (Stadler, Hacker)

6. und 7. Preis: Je ein Büchergutschein im Wert von 30 Euro, einzulösen bei der Buchhandlung „Bergen erlesen“

8. Preis: „Thomas Rosenlöcher: Ich weiß das Land nicht zu finden“. 37. Stadtschreiberrede von Bergen-Enkheim. 2011 in 300 Exemplaren erschienen bei Keicher. Signiert; die erste Seite des Originalmanuskripts liegt als Faksimile bei.

9. und 10. Preis: Je zwei Eintrittskarten für die Antrittslesung des neuen Stadtschreibers

11. bis 15. Preis: Je ein Exemplar der „Zeltreden“ 640 Seiten; Wiesbaden: Kramer, 2014. Herausgegeben von Adrienne Schneider.

Hier die Fragen, die es zu lösen gilt

1. Er siedelte 1977 von der DDR in die Bundesrepublik um. Sein berühmtes Buch „Jakob der Lügner“ wurde bisher zweimal verfilmt, 1974 von der DEFA und 1999 als Hollywood-Verfilmung.

Der dritte Buchstabe des Nachnamens ist der 17. Buchstabe des Lösungswortes.

2. Wem überreichte Dieter Kühn 1981 beim Stadtschreiberfest ein Paar schwarze Ärmelschoner?

Der fünfte Buchstabe des Nachnamens ist der erste Buchstabe des Lösungswortes.

3. Franz Joseph Schneider kündigte diesen Stadtschreiber im „Bergen-Enkheimer“ vom 13. Juni 1978 mit den Worten an: The Star is Born. Der damalige hessische Ministerpräsident, Holger Börner, kam zu einem Grußwort ins Festzelt, die Zeltrede hielt Martin Walser.

Der erste Buchstabe des Nachnamens ist der 12. Buchstabe des Lösungswortes.

4. Sie lebt in Frankfurt und schreibt über Frankfurt, berichtet aber auch mit Lebensklugheit und Weltoffenheit über andere Orte. Davon zeugen Reiseberichte wie „Lesbos - Sappho und ihre Insel“, „Venedig - Salon der Welt“ oder der Roman „Das siamesische Dorf“.

Der sechste Buchstabe des Nachnamens ist der 19. Buchstabe des Lösungswortes.

5. Bei seiner Amtseinführung begann der Festredner 1991 mit den Worten „Liebe Freunde aus den Berger Kneipen und aus dem ehemaligen Wasserhäuschen der Frau Lang“.

Der achte Buchstabe des Nachnamens ist der vierte Buchstabe des Lösungswortes.

6. Der Autor beendete seinen Roman „Die Stille“ 2008 im Stadtschreiberhaus.

Der dritte Buchstabe des Nachnamens ist der neunte Buchstabe des Lösungswortes.

7. Zum 40. Stadtschreiberjubiläum lief in der Zentrale der Frankfurter Stadtbücherei eine große Ausstellung mit Bildern, Büchern und Dokumenten aus dem Stadtschreiberarchiv. Wer war in diesem Jahr Stadtschreiberin?

Der vierte Buchstabe des Nachnamens ist der sechste Buchstabe des Lösungswortes.

8. Dieser Stadtschreiber wurde 1906 in Greifswald geboren. Seine „Trilogie des Scheiterns“ war eine erste kritische Bestandsaufnahme der sich formierenden Bundesrepublik Deutschland.

Der dritte Buchstabe des Nachnamens ist der 10. Buchstabe des Lösungswortes.

9. Seine Thematik reicht vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Sein 1984 erschienener Roman „Die Kammer des schwarzen Lichts“ beginnt im Stadtschreiberhaus in Bergen-Enkheim.

Der dritte Buchstabe des Nachnamens ist der 18. Buchstabe des Lösungswortes.

10. Er wird im Jahr 2000, was er immer schon war: Stadtschreiber. Sein Lebensthema: Das Anschreiben gegen Vergänglichkeit, Vergeblichkeit, Vergesslichkeit.

Der sechste Buchstabe des Nachnamens ist der siebte Buchstabe des Lösungswortes.

11. Im Titel ihres Debütromans taucht der Name einer exklusiven Automarke auf. Als Dramatikerin ist sie international bekannt. Zweimal bekam sie den Mülheimer Dramatikerpreis.

Der dritte Buchstabe des Nachnamens ist der achte Buchstabe des Lösungswortes.

12. Der Weg dieser bekannten Schriftstellerin führte von Timi?oara (Rumänien) über Bergen-Enkheim nach Stockholm.

Der fünfte Buchstabe des Nachnamens ist der 13. Buchstabe des Lösungswortes.

13. Welche Schriftstellerin war die erste Frau im Amt des Stadtschreibers von Bergen-Enkheim?

Der dritte Buchstabe des Nachnamens ist der 20. Buchstabe des Lösungswortes.

14. Seit 1982 schreibt sie neben ihren Schauspiel-Engagements Romane, Gedichte und Erzählungen in der Sprache ihres Idols Bertolt Brecht, aber deutsch ist nicht ihre Muttersprache.

Der vierte Buchstabe des Nachnamens ist der dritte Buchstabe des Lösungswortes.

15. 16 Stadtschreiber haben an der Frankfurter Universität die Poetik-Dozentur innegehabt. Wer war es im Wintersemester 2010/11?

Der vierte Buchstabe des Nachnamens ist der fünfte Buchstabe des Lösungswortes.

16. Im Theaterstück „Ritt auf der Wartburg“ der zweiten Stadtschreiberin unternehmen vier Frauen einen Ausflug in die fremde Welt der DDR.

Der erste Buchstabe des Nachnamens ist der 16. Buchstabe des Lösungswortes.

17. Themen seiner Romane sind Lebenssituationen im kleinbürgerlichen oder proletarischen Milieu, kleine Rebellionen, Ausbruchsversuche und Einsamkeit. Sein erster Roman „Stier“ erschien 1991.

Der dritte Buchstabe des Nachnamens ist der zweite Buchstabe des Lösungswortes.

18. Der zweite Lyriker unter den Stadtschreibern setzte sich immer wieder kritisch mit Tendenzen der Gegenwartslyrik auseinander. Bei Lesungen ließ er sich häufig von Jazzmusikern begleiten.

Der erste Buchstabe des Nachnamens ist der 14. Buchstabe des Lösungswortes.

19. Zehn Stadtschreiber bekamen den Georg-Büchner-Preis. Welcher Stadtschreiber wurde während seiner Amtszeit zum Preisträger gewählt?

Der dritte Buchstabe des Nachnamens ist der 15. Buchstabe des Lösungswortes.

20. Er kam aus einem Dorf in Kärnten nach Bergen-Enkheim. Homosexualität, strenge kirchliche Rituale, bäuerliche Herrschaftsstrukturen, Lebensfreude und Tod sind die Themen seiner Bücher. 2007 bekam er den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur.

Der zweite Buchstabe des Nachnamens ist der 11. Buchstabe des Lösungswortes.

Lösungswort der Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mitteilen

Senden Sie bitte (nur!) das Lösungswort in der genannten Frist und mit Ihrer vollständigen Adresse und Telefonnummer an:

Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim m. b. H.

Stadtschreiberarchiv (Preisrätsel)

Marktstraße 30

60388 Frankfurt am Main

oder per E-Mail an: stadtschreiber.kulturgesellschaft[at]stadt-frankfurt[dot]de, Betreffzeile „Preisrätsel“, oder kommen Sie einfach in der Marktstraße vorbei und geben Ihre Lösung bei uns ab. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

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