Der Hering, die Zwiebel und ein Schluck Bier

KVE beendet Kampagne mit Heringsessen

Pfarrer „Fips“ Fabian Kießwetter lässt Fabian Müller den Hering schlucken. So beendet der Karnevalverein Enkheim seine erfolgreiche Kampagne. Foto: p

Bergen-Enkheim (red) – Der Karnevalverein Enkheim (KVE) hatte zum Abschluss der Kampagne zu seinem traditionellen Heringsessen ins Volkshaus Enkheim eingeladen. Der Erste Vorsitzende Reiner Planz begrüßte die Narren im ausverkauften Saal.

„Auch in diesem Jahr können wir wieder auf eine wirklich erfolgreiche Kampagne zurückblicken, was wir vor allem ihnen, unserem treuen Publikum, zu verdanken haben“, freute sich Planz. Unter reichlich Applaus zog der Herrenelferrat nach dem Kommando „Kartoffel Marsch!“ mit den Tendern durch den Saal ein. Die Kartoffeln wurden zusammen mit dem leckeren Heringssalat an die Tische gebracht. Nach dem Essen übernahm Sylvia Weil, Sitzungspräsidentin des KVE, das Mikrofon, um durch das bunte Programm zu führen.

Der KVE lädt das Publikum zu einer getanzten Weltreise ein

Als erstes ging die Reise von Flug 1897 der KVE Line in das Land der Pharaonen, denn den Auftakt machten die Minis des KVE mit ihren Schautanz „Ägypten“. Danach stand die erste Ehrung des Abends auf dem Programm: Wilfried Schneider und Alfred Schubert bekamen aus den Händen des Ersten Vorsitzenden die Goldenen Vereinsnadel für 50 Jahre Mitgliedschaft im KVE überreicht. Die Geehrten bedankten sich ihrerseits beim KVE und überreichten Reiner Planz eine Spende für die Jugendarbeit.

„Die Irrläufer“ treten als coole Cowboys auf

Auf eine Safari durch Afrika luden anschließend die Midis des KVE den Saal ein. In ihren tollen Kostümen und aufwendig geschminkt konnten die Midis den Saal schnell für dich gewinnen und ernteten für ihre Darbietung viel Applaus. Danach zeigten die Solistinnen des KVE noch einmal ihre tollen Solotänze. Emely Gschwender, Fiona Möbus und Sarah Rühl begeisterten das Publikum. Im Anschluss an die Solistinnen nahm das Männerballett „Die Irrläufer“ die Zuschauer mit in den Wilden Westen Amerikas. Als coole Cowboys, die ihren Mann stehen und um die Gunst der Saloon-Damen buhlen, wussten sie das Publikum und ihr Trainerteam Heike Kirsch, Meike und Nicole Rieß zu begeistern. Sylvia Weil betonte: „Es ist schon ein Herausforderung, 24 Kinder in der Minigarde zu trainieren, ohne den Kindern den Spaß am Tanzen zu nehmen, aber diese Männer sind noch mal schlimmer. Männer können ja so was von stur sein!“ Vor allem die Frauen im Saal verstanden und applaudierten zustimmend. Die „Irrläufer“ nahmen es mit Humor und stimmten sogar zu, als sie sich bei ihren Trainerinnen bedankten. Es war wieder Zeit für die nächste Ehrung. Aus den Reihen des Männerballetts erhielt an diesem Abend Marcel Planz die Silberne Vereinsnadel für seine 25-jährige Mitgliedschaft im KVE. Schon hatte Flug 1897 der KVE-Line das letzte Ziel seiner Weltreise vor Augen: Indien. In ihren bunten Saris verzauberten die Maxis Publikum.

Der KVE beerdigt die Kampagne mit feierlicher Zeremonie

Mit dem Einzug der Trauergemeinde angeführt von Pfarrer „Fips“ Fabian Kießwetter begann der zweite Teil des Programms und eigentlicher Höhepunkt des Heringsessen – die Beerdigung der Kampagne 2017/18. Nachdem sich die Trauergemeinde auf der Bühne eingefunden und Oberministrant Fabian Müller dem Pfarrer das Buch aufgeschlagen hatte, begann Pfarrer „Fips“ mit der Beerdigungszeremonie. Unterstützt wurde er vom Nonnenchor des Damenelferrats. Zur Belustigung des Publikums trugen seine Kommentare sowie die Zwiegespräche mit den Nonnen bei. Als Zeichen seiner Reue und zum Geloben seiner Besserung, stand nun das Verspeisen des Herings an. Pfarrer „Fips“ reichte Fabian Müller den Hering – nicht, ohne dies humoristisch zu kommentieren – und anschließend die Zwiebel. Mit einem kräftigen Schluck Bier spülte Fabian nach und tat mit einem Rülpser kund „Es ist vollbracht“. Mit einem letzten Gebet endete die Zeremonie und die Trauergemeinde zog wieder durch den Saal aus, wobei Pfarrer „Fips“ seinen „Segen“ gab. Damit endete das offizielle Programm des Abends.

Im Anschluss fanden sich noch viele in der Sektbar ein, wo zusammen gefeiert wurde und man in geselliger Runde diesen schönen Abend gemeinsam ausklingen ließ.

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