Sie wollen Menschen zusammenbringen Neuer Seniorenbeirat für Bergen-Enkheim

Ulrike Gieseking und Oskar Pfreundschuh sind die neuen Seniorenbeiräte für Bergen-Enkheim. Sie wollen die Zusammenarbeit der Vereine stärken. Foto: zko

Bergen-Enkheim (zko) – Sie sind offiziell in ihrem Amt bestätigt: Der neu gewählte Seniorenbeirat des Ortsbeirats 16 Oskar Pfreundschuh und seine Stellvertreterin Ulrike Gieseking. Ihre Vorgänger Klaus Schaeffer und Rainer Luckhaus haben viele gute Wege beschritten und Projekte vorangebracht.

Pfreundschuh und Gieseking ist es künftig besonders wichtig, die Synergieeffekte vor Ort zu nutzen und die Zusammenarbeit der Vereine und Institutionen zu stärken. „Wir werden eng mit der Sozialbezirksvorsteherin Susanne Schubert kooperiere, die ich gut kenne und sehr schätze. Sie kann uns zeitnah über dringliche Dinge informieren, die für Senioren in Bergen-Enkheim gerade wichtig sind“, erklärt Oskar Pfreundschuh. Gemeinsam mit der Sozialbezirksvorsteherin halten die Seniorenbeiräte zudem Sprechstunden an jedem zweiten Mittwoch im Monat von 16 bis 18 Uhr im Zimmer der Ehrenbeamten in der Verwaltungsstelle Bergen-Enkheim, Marktstraße 30, ab.

Ulrike Gieseking und Oskar Pfreundschuh planen Zusammenarbeit mit ansässigen Vereinen

Auch die Zusammenarbeit mit Rainer Stoerring, dem Vorsitzenden des Krankenpflegevereins Bergen-Enkheim, Marianne Molner und Monika Piontek vom Netzwerk für Nachbarn sowie dem Frankfurter Verband, der in Bergen-Enkheim für drei Seniorengruppen kulturelle Angebote und Kaffeetafeln bereithält, ist vorgesehen.

Darüber hinaus stehen alternative Wohnprojekte im Fokus des neuen Seniorenbeirats: „Ich werbe stets für das Zusammenwohnen von jungen und älteren Menschen“, erläutert Ulrike Gieseking, die gedanklich damit an das Programm „Wohnen für Hilfe“ des Bürgerinstituts Frankfurt anknüpft, das zum Inhalt hat, dass Studenten bei Senioren kostenfrei wohnen und ihnen dafür im Alltag behilflich sind.

Seniorenbeirat hat auch Wohnprojekt „anders leben – anders wohnen“ im Blick

Auch das Enkheimer Vorzeigewohnprojekt „anders leben – anders wohnen“ hat der Seniorenbeirat dabei im Blick und wird die Augen und Ohren offenhalten, um ähnliche Projekte zu unterstützen: Bei „anders leben – anders wohnen“ wohnen junge Familien mit älteren Menschen in einem Haus und unterstützen sich auf gewinnbringende Weise gegenseitig.

Vermittlungsarbeit zu leisten zwischen kirchlichen und städtischen Seniorengruppen, ist ein weiterer Punkt, der dem Bergen-Enkheimer Seniorenbeirat wichtig ist. „Menschen zusammenzubringen und aus den Zusammenkünften fruchtbare Ideen entwickeln, ist uns ein zentrales Anliegen“, sagen die beiden engagierten Politiker, die schon seit Jahrzehnten im Stadtteil leben.

Wer sich an die Seniorenbeauftragten wenden möchte, kann eine E-Mail schreiben an die Adressen ospfreund[at]aol[dot]com oder gieseking.ulrike[at]web[dot]de sowie Auskunft über den Verwaltungsstellenleiter Joachim Netz unter Telefon 069 21241240 erhalten.

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