Junge Naturwissenschaftler im komplexen Wettbewerb Schule am Ried bei „Olympiad of Metropolises“ dabei

Schüler der Schule am Ried stellen sich großen Herausforderungen bei der „Olympiad of Metropolises“ in Moskau. Amy Stephan (Mitte) experimentiert im Labor. Foto: p

Bergen-Enkheim (red) – Zum ersten Mal nahm ein Team von Schülern der Stadt Frankfurt an der dritten internationalen „Olympiad of Metropolises“ in Moskau teil. Das Team setzte sich aus acht Schülern der Schule am Ried, der Anna-Schmidt-Schule und des Gymnasiums Riedberg zusammen. Bei der Veranstaltung handelt es sich um einen naturwissenschaftlichen Wettbewerb, bei dem jeweils zwei Teilnehmer in den Fächern Chemie, Informatik, Mathematik und Physik antreten.

Im Vorfeld der Olympiade hatten sich alle Schüler bereits an einem Vorbereitungstag an der Schule am Ried kennengelernt und waren dort schnell als schulübergreifendes Team zusammengewachsen.

Die Schüler der Schule am Ried erwartete in Moskau ein spannendes Abenteuer

So ging es voller Erwartungen in Richtung Moskau los. Für die Mädchen und Jungen sowie die begleitenden Lehrer war es ein spannendes Abenteuer, da noch keiner so genau wusste, was ihn in Moskau erwarten würde. Angekommen am Moskauer Flughafen wurde das Team aus Frankfurt gleich freundlich vom bestens vorbereiteten Organisationskomitee der Olympiade in Empfang genommen und direkt zur spektakulären Eröffnungsfeier gebracht, die im Rahmen des Kongresses „City of Education“ auf dem Moskauer Messegelände stattfand. Dort trafen die Frankfurter auch zum ersten Mal auf die anderen 32 Teams aus der ganzen Welt. Von Lima, über Boston, bis hin zu Delhi, Shanghai und Jakarta waren Teams von fast allen Kontinenten vertreten. Neben Frankfurt nahmen mit Berlin, Düsseldorf und Leipzig noch drei weitere Städte aus Deutschland teil.

Zu den verschiedenen Wettbewerben gehörte auch ein Blitzkontest

Die kommenden drei Tage waren geprägt von den verschiedenen Wettbewerben, die mit einem Blitzkontest starteten. Dieser bestand aus 80 kurzen Fragen, die vom gesamten Team gemeinsam gelöst werden mussten. Dabei schlugen sich die acht Schüler aus Frankfurt tapfer und erreichten mit 19 richtigen Antworten fast das angestrebte Ziel von 25 Prozent, obwohl die Aufgaben sehr schwierig waren und lediglich eine Bearbeitungszeit von nur zwei Stunden zur Verfügung stand.

Die Tage in Moskau waren von einem Aufgabenmarathon geprägt

Nach dem Blitzkontest, der nicht in die offizielle Wertung mit einfloss, waren die nächsten zwei Tage von einem Aufgabenmarathon geprägt, der sowohl aus praktischen wie theoretischen Einheiten bestand. Die Schüler mussten in den einzelnen Fächern vier bis sechs Stunden an Aufgaben arbeiten, die von der Komplexität zum größten Teil Aufgaben auf universitärem Niveau entsprachen. Trotz dieser hohen Anforderungen und der Problematik, dass die Teilnehmer, die fast alle erst in zwei Jahren ihr Abitur ablegen, oft mit Stoff konfrontiert wurden, den sie in der Schule noch nie behandelt hatten, konnten sie einzelne Teilaufgaben lösen und kleine Erfolge erzielen.

Das Team aus Deutschland hatte keine Chance gegen Städte wie Moskau oder Shanghai, die sich sehr gezielt – beispielsweise mit Vorbereitungskursen an der Universität – auf solche Wettbewerbe vorbereiten. Jedoch konnte in der innerdeutschen Wertung mit vier teilnehmenden Städten Frankfurt einen hervorragenden zweiten Platz hinter Leipzig belegen.

Amy Stephan und Noemi Engels von der Schule am Ried sind mit dabei

Für Frankfurt gingen in Chemie Amy Stephan und Noemi Engels (beide Schule am Ried), in Informatik Alexandra Marquardt (Anna-Schmidt-Schule) und Niklas Oberender (Gymnasium Riedberg), in Mathematik David Lange und Mika Winn (beide Gymnasium Riedberg) und in Physik Helena Hinkel und Leon Bechtel (beide Anna-Schmidt-Schule) an den Start. Mit dieser Teamzusammensetzung stellte Frankfurt das Team mit den meisten Mädchen. Die Schüler wurden von Diana Ehinger (Anna-Schmidt-Schule), Karl-Dieter Herr (Schule am Ried) und Anne Purtz (Gymnasium Riedberg) begleitet.

Ein kulturelles Programm umrahmt die naturwissenschaftliche Olympiade

Nachdem die anstrengenden Wettbewerbe erfolgreich absolviert waren, wurde das gesamte Team mit einem umfangreichen kulturellen Programm belohnt, welches von den Organisatoren der Olympiade abwechslungsreich gestaltet wurde. Neben dem Besuch des Kremls, wurde auch eine Führung durch das Pushkin-Museum oder die Tretyakov-Galerie sowie eine Bootsfahrt auf der Moskau organisiert. Trotz des dichten Programms blieb auch noch genügend Zeit, um die Metropole auf eigene Faust zu erkunden.

Am Ende der spannenden Woche gab es noch eine feierliche Abschlusszeremonie, bei der alle Sieger der Olympiade geehrt wurden. „Auch wenn es für unser Team nicht zu einer vorderen Platzierung reichte, ging es mit wertvollen Erfahrungen im MINT-Bereich auf internationaler Ebene, vielen tollen Eindrücken und jeder Menge neu geknüpfter Freundschaften und Kontakten zurück nach Frankfurt“, heißt es von der Schule am Ried.

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