Turngemeinde präsentiert Sportprogramm

Bornheim: Talk und Bubble Soccer beim Tag der offenen Tür

Peter Völker, Motsi Mabuse und Ansgar Brinkmann begrüßen die Gäste beim Tag der offenen Tür. Fotos (2): Faure

Bornheim (jf) – Schon am frühen Samstagvormittag war richtig viel Betrieb in den drei Sportcentern der Turngemeinde Bornheim (TGB) in der Inheidener Straße. Neben den normalen Kursen schauten sich beim Tag der offenen Tür viele Neugierige um, die meisten staunten nicht schlecht über Räumlichkeiten und Angebote.

Zur Talkrunde mit Motsi Mabuse und Ansgar Brinkmann im Fitness-Studio wurde es noch voller. Peter Völker, Erster Vorsitzender der TGB, begrüßte die Jurorin von „Let’s Dance“, die gestern noch live vor der Fernsehkamera die Leistungen der tanzwilligen 14 Kandidaten beurteilte, sowie den „weißen Brasilianer“, dessen Übersteiger in der Bundesliga legendär waren. „Was macht ‚Let’s Dance’ und was das ‚Dschungelcamp’ aus?“, wollte Völker wissen. „Die Show ist wie eine Familie, wir gehen drei Monate durch alle Höhen und Tiefen und erleben emotional viel“, antwortete Mabuse. „Zwölf Kandidaten sind im Camp, aber 40 bis 50 sind verfeindet“, äußerte Brinkmann. 

„Welche Rolle spielen Kameras für euch?“, fragte der Vereinsvorsitzende. „Ich sehe sie nicht mehr und konzentriere mich aufs Tanzen“, meinte Mabuse. „Elf Tage ständig unter Beobachtung zu stehen, ist eine Herausforderung. Und Regeln sind nicht so mein Ding“, gestand Brinkmann, Campteilnehmer in der zwölften Staffel bis zum zehnten Tag im Januar 2018. „Einer muss bei ‚Let’s Dance’ gehen, bei jeder Sendung. Das ist schade, aber so ist es“, erklärte Mabuse. Ansgar Brinkmann erläuterte: „Ich wollte nicht gewinnen, den Titel Dschungelkönig braucht echt kein Mensch. Aber das Camp ist anstrengend und ein Abenteuer.“

Erfahrungen mit „Let’s Dance“ und „Dschungelcamp“

„Let’s Dance“ und „Dschungelcamp“ werden von Daniel Hartwich moderiert, allerdings trete er in jedem Format anders auf, kommentierte Mabuse. „Daniel ist Eintracht-Fan. Aber er konnte im Camp auch richtig hart drauf sein“, sagte Brinkmann. Eine Herausforderung beim Tanzen war für Motsi Mabuse Guildo Horn. Würde sie die Herausforderung „Dschungelcamp“ annehmen? „Nein, das hat für mich gar keinen Sinn, wenn ich die erste Ratte sähe, wäre ich raus“, bekannte die Jurorin. Und würde Ansgar Brinkmann bei „Let’s Dance“ mitmachen? „Das würde ich Motsi nicht antun. Ich brauchte zunächst Übungsstunden.“

Ansgar Brinkmann spielte in 14 Profivereinen, kam mit 18 Jahren zum VfL Osnabrück, spielte von 1997 bis 1999 bei Eintracht Frankfurt, beim legendären 5:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern war er dabei. Seine aktive Fußballzeit sieht er fast mit Humor: „20 Jahre im Abstiegskampf sind echt hart.“ 38 Trainer hatte der Profi – „und mit allen Krieg“, fügte Brinkmann hinzu. So viele Trainer hatte Motsi Mabuse nicht – aber 17 Titel. „Das Geheimnis heißt Übung. Allerdings verliert man im Laufe der Karriere mehr, als man gewinnt“, stellte sie klar. Brinkmann kassierte so viele Abmahnungen, dass er sich damit die Wohnung hätte tapezieren können.

Beide Promis engagieren sich sozial

Seine Basis ist der Fußball geblieben, da ist er als Berater tätig und stolz auf den Deal zwischen Lukas Podolski und dem japanischen Verein Vissel Köbe. 17,2 Millionen Euro erhält Podolski für zwei Jahre. Beide Promis engagieren sich sozial; Ansgar Brinkmann unterstützt als offizieller Pate das Kinderhospiz Bethel, Motsi Mabuse setzt sich für den Verein Funky ein, der Menschen mit Behinderung hilf, Grenzen zu überschreiten; Mabuse will ihnen das Tanzen ermöglichen. „Wir müssen uns nur kurz in andere Menschen hineinversetzen, dann verstehen wir sie besser“, forderte sie auf.

Bereits zum Tag der offenen Tür im Dezember 2017 sprachen Peter Völker und Motsi Mabuse über Kooperationsmöglichkeiten. „Wir könnten einen Vertrag über Tanzen im Leistungsbereich schließen“, sagte Mabuse. Ab dem 10. April gibt sie für Sechs- bis Zwölfjährige TGB-Mitglieder dienstags zwischen 16 und 17 Uhr und danach für Kinder ab 13 Jahre Tanzunterricht. Mit der Dance Class ging es nach der Talkrunde weiter. Auf dem Programm standen außerdem ein Bubble Soccer Turnier, Cross Training, Breakletics und die Präsentation eines neuen Trainings-Turms.

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