Erdferkel und Mausopossums begeistern ab sofort die Besucher Diese süßen Tierbabys wohnen nun im Frankfurter Zoo

Mama Ermine sorgt sich liebevoll um ihre kleine Memphis. Fotos: Zoo Frankfurt/ p

Ostend (red) – Der Nachkomme des am 10. Juli verstorbenen und beliebten Erdferkels Elvis ist ab sofort im Frankfurter Zoo zu bewundern. Außerdem sind fünf Tiere mit besonders auffallenden Augen in den Tierpark eingezogen. Am 10. Juli wurde im Frankfurter Zoo ein Erdferkel geboren. Wenige Stunden zuvor war sein Vater Elvis gestorben.

 In Erinnerung an ihn erhielt das kleine Erdferkel-Weibchen den Namen Memphis. Das Erdferkel-Baby ist nun im Zoo im Grzimekhaus mit seiner großen Nachtabteilung zu sehen. Und ein wenig kurios sieht es schon aus: Haarlos und rosig mit großen kräftigen Füßen und übergroßen glänzenden Ohren. Zusammen mit der langen Nasen und der extrem langen Zunge ist es perfekt ausgestattet für sein nachtaktives Leben und um Termitenbauten aufbrechen und ausbeuten zu können.

Mit sieben Wochen wiegt das kleine Erdferkel-Weibchen bereits mehr als 7000 Gramm. Die ersten Wochen verbrachte es mit Mutter Ermine in der Wurfbox, jetzt ist es für den Nachwuchs an der Zeit, die Anlage kennenzulernen, die die Erdferkel mit Springhasen und Senegalgalagos teilen. „Für das Jungtier ist es kein Problem, ohne Vater aufzuwachsen“, erklärt Kurator Johannes Köhler, „ Die Väter spielen bei der Jungtieraufzucht keine Rolle.

Mausopossums deutschlandweit einzigartig

Und noch eine weitere neue Attraktion hat der Zoo zu bieten. Fünf niedliche Mausopossums. Zuerst fallen die großen schwarzen Augen auf, denn auch diese Tiere sind nachtaktiv. Die Beutelsäuger mit Greifschwanz sind nun im Nachtbereich des Grzimekhauses eingezogen. Sie werden auch Maus-Zwergbeutelratte genannt und stammen aus dem nördlichen Südamerika. Die Besucher dürften Beuteltiere vor allem mit Australien in Verbindung bringen, aber auch in Amerika gibt es eine artenreiche Beuteltierfauna. Einen echten Beutel bilden die Tiere nicht aus. „Das Weibchen trägt elf Zitzen, an denen die Jungen die ersten Wochen festhängen, ohne sich lösen zu können. Später werden sie von der Mutter auf dem Rücken herumgetragen“, sagt Kurator Köhler.

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