Mit der Straßenbahn zur Achterbahn Dippemess am Ratsweg eröffnet

Schnell raus: In der drehenden Tonne ist es schwer, das Gleichgewicht zu halten.

Bornheim (js) Im großen Festzelt hat Stadtrat Klaus Oesterling mit dem traditionellen Fassanstich die Dippemess offiziell eröffnet und wurde dabei musikalisch begleitet vom Alan Best-Orchester. Frankfurts größtes Volksfest hat bis zum 1. Mai viel Unterhaltsames aufgeboten und im Programm. Unübersehbar ist das 50 Meter hohe Riesenrad, noch 20 Meter mehr allerdings der Riesenkettenflieger namens Jules Verne Tower, ein absoluter Hingucker mit 16 Gondeln: „Wer mit 65 Stundenkilometer da oben seine Runden dreht, sollte keine Höhenangst haben“, empfiehlt deshalb auch Kurt Stroscher, technischer Leiter der Frankfurter Feste. Ebenfalls zum ersten Mal zu Gast ist das Fahrgeschäft „No Limits“, „Freddys Zirkus“ und der Fight Club für Boxer. Dort steht der ehemalige Champion Charly Schulz am Mikrofon und animiert die jungen Männer zum Anprobieren der Boxhandschuhe. Er lockt mit bis zu vierstelligen Summen, wenn es jemandem aus dem Publikum gelingt, seine Herausforderer auf die Bretter zu schicken. „Das ist die Kombination aus altem Brauchtum und gelebter Tradition, die den Reiz der Dippemess ausmacht“, ist sich Thomas Feda, Tourismusmanager der Stadt Frankfurt, sicher, „denn die Veranstaltung soll für die ganze Familie sein.“

Er verschweigt nicht, dass die Feste sich immer wieder neu erfinden müssten, um Zuschauer anzuziehen, denn die Konkurrenz schliefe nicht, gerade das Internet würde die jungen Leute fesseln.

Das schöne Wetter motiviert und so hoffen die Verantwortlichen und 143 Schausteller und Händler auf über eine Million Bescher in den nächsten Wochen. Die Familientage sind wie gehabt donnerstags, dann werden die Fahrpreise halbiert. Dienstags sind Kindertage, dann gibt es für eine Fahrt zwei Tickets. „Sicherheit ist ein Thema“, sagt Thomas Roie, Sprecher des Schaustellerverbands, „aber es werden keine Zufahrtsbeschränkungen mit Pollern aufgebaut.“

Ein buntes und zünftiges Programm erwartet die Besucher im Festzelt. Dort gibt es am „Rosa Montag“ Travestie, Kabarett und Comedy mit Live Musik unter dem Motto: „Frankfurt liebt Kölsch“, weil wir Gäste aus Köln erwarten“, verrät Dennis Hausmann mit einem Augenzwinkern. Gemeinsam mit seinem Bruder Patrick freut er sich auf viele Gäste in der Festhalle Hausmann.

Die Lokale Nahverkehrsgesellschaft traffiQ macht darauf aufmerksam, dass es rund um den Festplatz keine Parkplätze gibt und fordert die Besucher daher dringend auf, öffentliche Verkehrsmittel zur Anreise zu nutzen.

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