Sammelaktion und Radtour für den guten Zweck

Eintracht-Fans sammeln Spenden fürs Kinderhospiz

Sammelten Spenden mit vereinten Kräften: Michael Kullmann (von links vorne), die Wirtinnen der Kutscherklause Jennifer und Monika Berkenkopf sowie Jens Warnek (von links hinten), Thomas Klotz, Dominik Brinker und Kerstin Schäfer. Katrin Winter (vorne rechts), Koordinatorin des AKHD, nahm die Spenden entgegen. Foto: rf

Ostend (rf) – Sie haben bereits mehrfach ein großes Herz bewiesen: Für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt/Rhein-Main (AKHD) sammeln Fans der Frankfurter Eintracht auch in diesem Jahr wieder Spenden. Der AKHD begleitet Kinder, Jugendliche sowie deren Familien, die an lebensverkürzenden Krankheiten leiden. Neben einer Benefiz-Radtour, die von der Mainmetropole zum Pokalfinale der SGE gegen Bayern München nach Berlin führte, wurden auch im Lokal Kutscherklause im Frankfurter Ostend fleißig Unterstützer zusammengetrommelt. Initiiert vom Eintracht-Fanclub Kutscherklause-Ostend (EFC) kamen durch die Aktion rund um den Spieltag am 18. Mai 720 Euro zusammen. Teile des Verkaufserlöses des EFC landeten ebenfalls im Spendentopf und die Wirtinnen der Kutscherklause gaben ihren Anteil vom Umsatz dazu. Katrin Winter, Koordinatorin des AKHD nahm am Donnerstag die Spenden entgegen und freute sich über das Engagement der Eintracht-Fans.

Was auf der sechstägigen 600-Kilometer-Radtour an Spenden zusammengekommen ist, wissen die Teilnehmer noch gar nicht. „Wir sind selbst super gespannt“, sagt Kerstin Schäfer, die nicht nur als einzige Frau unter den sechs Rad-Verrückten war, sondern außerdem ehrenamtliche Mitarbeiterin beim AKHD ist. „Wir hoffen aber, dass es mehr ist als im vergangenen Jahr.“ Da hatten die Radsportler bereits mehr als 6500 Euro für den Hospizdienst gesammelt.

Für die Truppe war die diesjährige Berlin-Tour übrigens auch auf der sportlichen Ebene eine besondere Herausforderung: „Keiner von uns ist jemals so eine Strecke gefahren“, sagt Jens Warnek, der mit von der Partie war. Man habe viel geflucht, den ein oder anderen Sturz überstanden, aber auch eine Menge Spaß gehabt. Dass die Freude schließlich auch noch dem guten Zweck dient, ist ein doppelter Gewinn. Am 21. Juli soll verkündet werden, wie viele Spenden zusammengekommen sind.

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