Aus anderer Perspektive Künstlerin Gisa Hillesheimer in der Brüder-Grimm-Schule

Schulkünstlerin Gisa Hillesheimer informiert über Detail- und Makrofotografie. Foto: Faure

Ostend (jf) – Was ist das auf dem Foto? Gibt es wirklich lila Primeln mit roten Blättern? Wie wird aus einer Blüte eine Maske? Es ist inzwischen das siebente Schulkünstlerprojekt, das in der Brüder-Grimm-Schule gerade begonnen wurde und ein Jahr lang läuft. „In diesem Jahr wird es um Fotografie gehen. Das Schulkünstlerprojekt ist immer eine wunderbare Sache – junge Menschen treffen auf Künstler, Künstler lassen sich auf Schüler ein. So entsteht gemeinsam etwas Neues“, begrüßte Schulleiterin Birgit Harms die vielen interessierten Zehn- bis Zwölfjährigen in der Cafeteria.

Astrid Dienst von der Stiftung der Frankfurter Sparkassen, die gemeinsam mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen seit vielen Jahren das 1822-Schulkünstlerprojekt mit den Bildungspartnern ermöglicht, sagte zum Auftakt: „In eurer Schule sind noch Kunstwerke von Schülern zu bewundern, die bei den Projekten mitgemacht, aber die Schule inzwischen längst verlassen haben. Nutzt das neue Projekt, meldet euch noch an. Es wird euch bestimmt viel Spaß machen.“ Erneut unterstützen die beiden Stiftungen insgesamt elf Schulkünstlerprojekte in diesem Jahr.

Fotografie-Grundlagen und erste Arbeiten am Computer

„Ich freue mich sehr, mit euch Fotografie auszuprobieren. Die Arbeit an der Schule ist mir nicht fremd, es ist mein drittes Schulkünstlerprojekt. Außerdem habe ich schon mehrmals Arbeitsgemeinschaften in Schulen geleitet“, stellte sich Gisa Hillesheimer vor. Unter dem Titel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ wird es um das genaue Beobachten gehen und darum, einen besonderen Blick einzufangen. Hillesheimer gab mit Hilfe eines Beamers einen Überblick ihrer künstlerische Tätigkeit als Fotografin, Video-Künstlerin und Grafikerin. „Fotografie ist eine Herzensangelegenheit von mir“, bekannte sie. Sie zeigte Unterschiede zwischen Dokumentation, Detail- und Makrofotografie sowie experimenteller Arbeit auf.

Im ersten Halbjahr wird es um die Grundlagen der Fotografie gehen und um erste Arbeiten am Computer. „Wir werden unseren Stadtteil mit anderen Augen sehen lernen. Und ich lasse mich gerne von euch inspirieren.“ Um die besonderen Interessen und Fähigkeiten jedes einzelnen, die Auswahl der Fotos und die Vorbereitung einer Präsentation wird sich der Kurs im zweiten Halbjahr kümmern. Die notwendigen Kameras stellt die Schule zur Verfügung. „Allerdings wären wir dankbar, wenn sich noch Sponsoren finden würden“, sagte Hillesheimer.

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