Tag der offenen Tür an der IGS Herder interessiert viele Eltern und Kinder

Mädchen und Jungen präsentieren ihre Schule

Alina und Giovanna verweisen auf das Alleinstellungsmerkmal der IGS Herder: Das Zertifikat „Kulturschule“. Foto: Faure

Ostend (jf) – Auf Stelzen laufen ist gar nicht so einfach – aber hinzukriegen. Wie die Fortbewegung mittels Pedalo auch. Beides konnte beim Tag der offenen Tür der Integrierten Gesamtschule in der Wittelsbacher Allee 6 im bunt bemalten Container auf dem Schulhof ausgeliehen werden.

In der hübsch gestalteten Mensa wurde gespendeter Kuchen verkauft, der Erlös kommt dem Förderverein der IGS zugute. Viele kamen miteinander ins Gespräch. „Meine elfjährige Tochter Rubina schätzt die Schule, weil sie keine Hausaufgaben mit nach Hause zu nehmen braucht. Und sie sagt: ‚Das ist keine Soldatenschule.’“ Rabulla Torabi lachte und fügte ernst hinzu: „Die Schule ist ein guter Raum für geistigen Schutz und lässt den Kindern die Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln.“

Hinter dem Haupteingang warteten Schüler der Jahrgangsstufe zehn auf Interessierte und führten Eltern und Kinder durch die Klassenräume. Dort hatten die Eltern Gelegenheit, mit den Lehrern zu sprechen.

Auch Schulleiterin Martina Neumann-Beer war eine viel gefragte Ansprechpartnerin. „Wir sind die einzige Kulturschule Frankfurts, eine Ganztagsschule, die zwischen 7.30 Uhr und 16 Uhr geöffnet ist, eine Teamschule und wir bieten besondere Konzepte und Fächer an“, erklärte die Leiterin. Bereits zweimal wurde die IGS als Kulturschule zertifiziert, die dritte Prädikatsvergabe steht im Sommer an. „Die Eltern sind sehr besorgt und unsicher, ob sie den gewünschten Platz an der Schule für ihr Kind erhalten. Das fällt schon auf“, resümierte Neumann-Beer die Gespräche.

In den Räumen der fünften bis siebenten Klasse konnten Eltern und Kinder einen Eindruck von den Möglichkeiten an dieser Schule erhalten. Rund 100 neue Fünftklässler werden im nächsten Schuljahr an der vierzügigen Bildungseinrichtung aufgenommen, etwa ebenso viele Schüler werden die Schule verlassen – so wie Alina und Giovanna aus der Jahrgangsstufe zehn. „Die IGS Herder ist schön bunt und nicht langweilig“, erklärte Alina. Giovanna ergänzt: „Die Herder-Schule finde ich gut, weil wir ziemlich eigenständig arbeiten können.“

Marina Bock, sie gehört zum rund 50-köpfigen Kollegium, erläuterte: „Den Tag der offenen Tür führen wir regelmäßig durch, er stößt immer auf großes Interesse. Die Schüler beteiligen sich gerne daran, die Fünftklässler sind ganz stolz, wenn sie zeigen können, was sie schon gelernt haben.“ Jeder Jahrgang habe vier Angebote, individualisiertes Lernen spiele eine große Rolle. Die Schüler vieler Jahrgänge nutzen ein „Logbuch“, in dem Ereignisse des Lernprozesses eingetragen werden, das erleichtert es, sich zunehmend besser zu strukturieren. Die Schule bietet viele Ganztagskurse an, die von Basketball, Holzarbeiten über Sprachen bis Zumba reichen. Selbstverständlich wird auch musiziert, Theater gespielt und es werden Filme gedreht.

Im Mai 2018 steht in der IGS Herder das zehnjährige Jubiläum an – seit 2008 ist die 1911 gegründete Schule Integrierte Gesamtschule und Ganztagsschule Profil drei.

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