Rad-Profi John Degenkolb zu Gast

Mitarbeiter der BGU können nun mit dem Rad zum Job fahren

Rafaela Korte, John Degenkolb und Christina Meinel beim Projekt „JobRad“ an der BGU. Foto: Faure

Seckbach (jf) – Im Januar hat der Betriebsrat der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU) Frankfurt mit rund 1000 Mitarbeitern das Projekt „JobRad“ angeregt. Fünf Monate später wird es in die Tat umgesetzt. „Es stehen zwölf Testräder bereit, zur Verfügung gestellt von Fahrrad Böttgen. Damit kann jeder ausprobieren, welches Rad am besten zu ihm passt“, erklärte Dr. Rafaela Korte, Geschäftsführerin der BGU. 

„Es gibt ein Leasing-Modell, ähnlich wie bei Dienstwagen“, fügte Christina Meinel, Leiterin der BGU-Personalabteilung hinzu. Dieses Modell erklärte Florian Safran von JobRad. Seit 2012 gibt es diese Möglichkeit, bereits 7500 Firmen und 4000 Selbstständige in Deutschland nutzen das Konzept. 4500 Fachhändler beteiligen sich mit ihren unterschiedlichen Fahrradmodellen. „Egal, ob sie ein Rennrad, ein Stadtrad, ein Mountainbike, ein Pedelec oder ein Lastenrad bevorzugen, möglich ist alles in der Preisspanne von 749 bis 6000 Euro. Sogar Schlösser, Taschen und Kindersitze können mit geleast werden“, erklärte Safran und bewies anhand von Beispielrechnungen, dass sich ein Fahrradleasing über 36 Monate lohnt.

Arbeitgeber übernimmt Versicherungsbeitrag

Anschließend kann das Rad zum Gebrauchtwert von 17 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises übernommen werden. Der Arbeitgeber übernimmt den Versicherungsbeitrag und die jährliche Inspektion – auch nicht schlecht. Selbstverständlich kann das Fahrrad privat genutzt werden. „Wir werden auf dem Gelände auch entsprechende sichere Fahrradabstellanlagen einrichten“, bemerkte Korte. Das Interesse an diesem Angebot ist groß, größer als am Job-Ticket, denn bis zur BGU muss man von den öffentlichen Verkehrsmitteln doch noch ein ganzes Stück laufen.

Das Konzept „JobRad“ findet auch Rad-Profi John Degenkolb gut, er ist zur Vorstellung des Projekts anwesend. Die BGU kennt er seit Jahren: „Von der MainBGMed, dem Reha-Zentrum an der Unfallklinik, wurde ich gut betreut“, sagte er und war schon gleich wieder im Gespräch mit einem Experten. Wer jeden Tag zur Arbeit radelt, steht nicht im Auto-Stau, tut etwas für seine Gesundheit und die Umwelt. Kostengünstig ist das Modell außerdem und steht allen BGU-Mitarbeitern völlig unbürokratisch und schnell zur Verfügung.

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