Impressionen aus dem Urlaub aufgemalt Renate Schneider stellt Bilder im Ostend aus

Renate Schneider vor ihrem Lieblingsbild, das abstrakte Berge zeigt. Foto: Faure

Ostend (jf) – Ein Wasserfall in der Nähe der Burg Falkenstein, die Burg selbst, Kreidefelsen auf Rügen, eine Gartenhütte mit Fahrrad auf dem Lohrberg, erste Frühlingsblumen, der Starnberger See, Griechenland. 18 Urlaubsbilder von Renate Schneider schmücken bis zum Jahresende die Wände der Cafeteria des Nachbarschaftszentrums (NBZ) Ostend in der dritten Etage der Waldschmidtstraße 39. 

„Die meisten Bilder sind in den Malkursen von Angelika Grünberg in den Jahren 2001 bis 2005 entstanden“, sagte die Hobbykünstlerin zur Vernissage. Mit leichtem Strich hat sie die vielfach zarten Farben aufs Papier gebracht, die mit Graphit angedeuteten Konturen sind oft noch zu erkennen. Manchmal kombiniert Schneider Aquarell und Tusche. „Acryl ist einfacher, weil man nicht warten muss, bis die Farben trocken sind. Aber gerade Verläufe, die so nur im Aquarell möglich sind, finde ich spannend“, sagte Schneider.

Neben den gegenständlichen Bildern gibt es auch einige abstrakte, die Stimmungen vermitteln. Alle Bilder sind leicht, fast schwebend und bewirken eine heitere Stimmung wie im Urlaub. Künstlerisch begonnen hat Renate Schneider töpfernd im Jugendhaus Riederwald. Die Frankfurterin kam dann zur Malerei, besuchte Kurse an der Volkshochschule, malte in freier Natur – im Vogelsberg, in der Rhön, am Starnberger See. Seit 1998 belegt sie Kurse bei Angelika Grünberg.

„Sowohl an der Volkshochschule als auch bei Angelika Grünberg habe ich an Selbstvertrauen in meine gestalterischen Fähigkeiten gewonnen, mich weiterentwickelt“, urteilte Schneider. Grünberg half ihr, 2003 die erste Ausstellung im Nachbarschaftszentrum Ostend in der Uhlandstraße zu konzipieren. Weitere Expositionen folgten. „Das Malen, gerade im Freien, gibt mir innere Kraft und Ausgeglichenheit. Die Ausstellungen sind Herausforderungen, verlangen Mut, Zeit und Energie. Aber sie sind gleichzeitig eine große Bereicherung“, bemerkte die Malerin. Christiane Dubuque vom NBZ sprach zur Vernissage und verwies auf die Kurse von Angelika Grünberg, die sie dort seit 2002 anbietet. Mehr Informationen zum NBZ gibt es auf www.nbz-ostend.de.

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