Werbung für die Ausbildung in technischen Berufen

Stadtwerke stellt neue, rote Azubi-Bahn in Seckbach vor

Rot gekleidete Azubis mit Thomas Wissgott und Peter Feldmann in der Mitte vor der Werbebahn. Foto: Faure

Seckbach (jf) – „Bist du bereit für eine Zukunft in Frankfurt?“, steht in weißer Schrift auf der knallroten Bahn. „Frankfurt wächst. Du wirst gebraucht.“, heißt es im unteren Teil der Tür, daneben ist die Skyline zu sehen. Fällt auf. Genauso wie das von typischen Frankfurter Gebäuden umrundete „Bewirb dich jetzt!“, auf dem Fenster der Bahn. 

Bei der Gestaltung dieses Werbefahrzeugzuges hatten die Auszubildenden mitgewirkt. Etwa ein dutzend junge Leute sind in den VGF-Betriebshof Ost gekommen, um den neu und markant beklebten Zug auf die Fahrt durch die Mainmetropole zu schicken. Die Idee für diese besondere Akquise kam von Thomas Wissgott, Stadtwerke- und VGF-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor. „Wir wollen so junge Leute für die Ausbildung bei den Stadtwerken interessieren, sie sind uns sehr willkommen“, erklärte Wissgott.

Oberbürgermeister Peter Feldmann, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke ist, unterstrich, dass in der Mainmetropole in den letzten Jahren viele neue Jobs entstanden sind. Die Infrastruktur sei wichtig: „Die Stadtwerke werden rekommunalisiert, wir werden dabei nicht bei 50 Prozent stehen bleiben.“ Zurzeit werde in der Stadtgesellschaft sowohl über die Wiederbelebung alter Straßenbahnlinien als auch über die Pläne für eine Ringbahn diskutiert.

VGF, Mainova und Frankfurter Bäder suchen Nachwuchs

Arbeitskräfte gerade in den technischen Berufen seien gefragt. „Deshalb ist die direkte Ansprache richtig“, unterstrich Feldmann. Er steuerte zunächst die Bahn, übergab dann an die jungen Leute – eine Geste mit Symbolkraft. Die Stadtwerke bilden gegenwärtig rund 200 junge Menschen aus, jährlich sind etwa 60 Ausbildungsplätze neu zu besetzen. Besonders die VGF, die Mainova und die Frankfurter Bäder suchen Azubis. „Wir bilden jährlich sechs bis acht junge Leute zu Fachangestellten für Bäderbetriebe aus. Die Tätigkeit reicht von der Beaufsichtigung des Badebetriebes über die Betreuung der Gäste bis hin zur Überwachung technischer Anlagen“, erklärte Stela Staneva von den Bäderbetrieben.

Gerade in den weiteren technischen Berufen Elektroniker für Betriebstechnik, Fachinformatiker, Industrie-Elektriker, Industriemechaniker, IT-Systemelektroniker, Konstruktionsmechaniker, Mechatroniker und Vermessungstechniker werden interessierte junge Leute – gerne auch junge Frauen – gesucht. In den kaufmännischen Berufen gibt es solche Probleme übrigens nicht, da liegen genügend Bewerbungen vor. Wer sich über die Ausbildung informieren möchte, kommt im Internet unter www.frankfurt-braucht-dich.de direkt auf die entsprechenden Seiten.

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