Seckbacher Vereine präsentierten sich beim Straßenfest

Viele Aktionen und Trubel auf der Wilhelmshöher Straße

Luisa Bromig und Heinz Göppner bei der Apfelpresse. Foto: Lutter

Seckbach (zlu) – Der Verkehr war am Sonntag zur Abwechslung mal nicht das Hauptthema auf der Wilhelmshöher Straße in Seckbach. Der wurde anlässlich des Festes der „Interessengemeinschaft Seckbacher Vereine“, das sich entlang der sonst so viel befahrenen Hauptstraße erstreckte, umgeleitet.

Statt Abgasen drang den Besuchern an diesem Spätsommertag der Geruch von Apfelmost, Gegrilltem und heißer Schokolade in die Nase. Neben 22 Vereinen, die sich mit ihren Ständen und zahlreichen Vorführungen präsentierten, verwöhnten die ortsansässigen Gastronomen mit allerlei Kulinarischem. Die „Chorifeen“, der Frauenchor der Seckbacher Sängervereinigung, machte Stimmung mit groovigen Cover-Songs. Immer mal wieder tönte auch ein lautes „Meck, Meck“, aus der Menge, denn so der offizielle Ausruf des Seckbacher Karnevalvereins „Die Meckerer“, der mit seiner Garde auch Teil des örtlichen Turnvereins ist.

Der Renner des Tages waren die „Seck-Burger“ der Freiwilligen Feuerwehr. Der Fußballverein FGS 02 konkurrierte mit leckeren Bratenbrötchen. Auch einige Anwohner ließen es sich nicht nehmen etwas beizutragen: Im Hof der Nummer 127 spielte unter dem Motto „Wraps ‘n Crêpes und Rock ‘n Roll“ durchweg Live-Musik. Dort konnten ebenfalls die beeindruckenden Holzskulpturen des Bildhauers Wolfgang Fehl bestaunt werden.

Kinder schnibbeln und häckseln Äpfel

Zu den weiteren Highlights des Fests zählten vor allem der Stand der „Seckbacher Pressung“. Dort wurde der beliebte „Süße“ hergestellt, an dessen Produktion auch die Seckbacher Kinder maßgeblich beteiligt sind. Die schnibbelten und häckselten auch an diesem Tag fleißig die Äpfel, um dann mit größter Freude zuzuschauen, wie das leckere Obst durch die handbetriebenen Maschinen gepresst wurde. „Der „goldene Saft“ fließt dann in einen Eimer, oder auch gleich in die Becher der Kinder“, sagte Heinz Göppner. „Die können’s nämlich kaum abwarten“. Als einer von neun Kelterern, die die „Seckbacher Pressung“ bilden, kennt er sich bestens aus mit der Mostgewinnung. Er weist auch gleich auf das kommende Apfelfest im Main-Äppel-Haus auf dem Lohrberg hin, wo er mit seinen Kollegen ebenfalls vertreten sein wird.

Am Stand der Aktionsgruppe „Verkehrsberuhigung Wilhelmshöher“ diskutierten Besucher über die Möglichkeiten zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und das oft ignorierte Tempolimit. „Nicht mal die Busfahrer halten sich hier an die Geschwindigkeitsbegrenzung und das bei den viel zu engen Bürgersteigen“, beschwerte sich Christiane Frisch als betroffene Bürgerin. Zum Abschluss gönnte sich der ein oder andere einen Cocktail mit dem Namen „Glaube Liebe Hoffnung“, gemixt von den Damen der Kirchengemeinden.

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