Aschaffenburgerin schafft es ins Finale 22-Jährige will Bierkönigin werden

Sie tritt an, um die Krone als Bierkönigin zu ergattern: Latifah Wilson aus Aschaffenburg. Foto: Björn Friedrich/p

Aschaffenburg (st) – 126 junge Damen aus ganz Bayern waren in diesem Jahr dem Aufruf des Bayerischen Brauerbundes gefolgt, sich als neue Kandidatin zur Wahl der nächsten Bayerischen Bierkönigin zu bewerben. In München unterzogen sich am Donnerstag, 23. März, 24 von ihnen einem speziellen Casting, zu dem der Veranstalter sie in die Landeshauptstadt eingeladen hatte. Darunter auch die Aschaffenburgerin Latifah Wilson, Servicekraft im Traditionsgasthaus „Schlappeseppel“ und deshalb mit dem Hopfen- und Malzgetränk nicht unerfahren.

Am späten Nachmittag dann die freudige Überraschung: Latifah Wilson, hat es in die Endausscheidung zur Majestätenwahl 2017/18 geschafft. Im Münchner GOP Varieté-Theater hatten sich die Teilnehmerinnen der eingeladenen Vorauswahlgruppe zuvor einzeln der Jury zu stellen gehabt, der unter anderem Jurypräsident Georg Schneider, „Weisses Bräuhaus München“, die Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes Angela Inselkammer sowie die Moderatorin Karin Schubert als Vertreterin der Medien angehörten.

Nach der Miltenbergerin Kathi Walter (Kandidatur 2015/16) und der amtierenden Bayerischen Bierkönigin 2016/17, Sabine-Anna Ullrich aus Bürgstadt, hat es nun mit Latifah Wilson zum dritten Mal in Folge eine Kandidatin aus der Region Bayerischer Untermain ins Top-Ranking der sieben Wettbewerbsfinalistinnen geschafft. „Wir sind überglücklich über diese hoffnungsvolle Platzierung“, freute sich denn auch der geschäftsführende Gesellschafter des Brauhaus Faust zu Miltenberg, Johannes Faust, über das Abschneiden Wilsons.

Er und sein Team hatten auf der Miltenberger Michaelismesse im Herbst und darüber hinaus immer wieder junge Frauen aus der Region zu einer Kandidatur ermutigt und sich unter allen Teilnehmerinnen des „Brauhaus-Castings“ für die Unterstützung der aussichtsreichsten Kandidatin Wilson entschieden. Von der Sachkundeschulung bis zum Videoclip reicht dabei die Kandidatinnenförderung aus der Churfrankenmetropole.

Am 18. Mai stehen nun die sieben frisch gekürten Finalistinnen auf der Bühne der Alten Kongresshalle in München im Kreuzverhör der Jury. Bis dahin haben sie die Möglichkeit, sich noch weiter bierkundig zu machen sowie obendrein per Internet-Voting (Beginn am 18. April um 12 Uhr) eine möglichst große Fangemeinde um sich zu scharen. Das dabei erreichte Votingergebnis wird bei der Wahl zu einem Drittel zur Gesamtentscheidung beitragen. Die Entscheidung, welche der sieben Finalistinnen am 18. Mai in München das Rennen machen wird, bleibt an diesem Abend, wie auch bisher, bis zur letzten Minute spannend: Bayerische Bierkönigin 2017/18 wird allein diejenige sein, die nach Auffassung der Jury „die bayerische Bier- und Lebenskultur mit Kenntnis und vor allem Ausstrahlung ein Jahr lang am besten weltweit repräsentiert“ - so wie zuletzt Sabine-Anna Ullrich. Sie wird es denn auch sein, die an jenem Abend ihr Diadem abnehmen und es ihrer Nachfolgerin aufs Haupt setzen wird.

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