Natur im Wandel der Jahreszeiten Anna-Maria Wegener-Rohde stellt Fotos in Dieburg aus

Anna-Maria Wegener-Rohde (Mitte) mit der Ringelblume als Frühlingsmotiv, daneben Selin Petrie (l.) und Sabine Helmstetter-Roth vom Zentrum für Physiotherapie und Osteopathie Dieburg. Foto: Muhl

Dieburg (rin) –  Lindernd bei Schwellungen wirkt die Ringelblume – das weiß das Personal im Centrum für Physiotherapie und Osteopathie Dieburg, in dem ein großformatiges Foto ihrer leuchtend gelben Blüte neben 22 anderen Pflanzenmotiven hängt. Anna-Maria Wagener-Rohde stellt dort aus.

Gleich gegenüber der Anmeldung verschönern frühlingshafte Impressionen, die Anna-Maria Wagener-Rohde in den vergangenen drei Jahren fotografiert hat, die sonst weißen Wände. Folgt der Betrachter den gerahmten Aufnahmen den Gang hinunter bis rechts um die Ecke, durchläuft er den Jahreszeitenwechsel von Sommer, Herbst und Winter, den die Hobbyfotografin in stimmungsvollen Nahaufnahmen abbildet.

Das Fotografieren, genauso das Malen und Schreiben, sei für die ehemalige Biologie- und Chemielehrerin an der Dieburger Alfred-Delp-Schule stets ein „schöner Ausgleich zu den Naturwissenschaften“ gewesen, sagt sie. „Damals habe ich gerne im Urlaub fotografiert“, erzählt die Pensionärin, jetzt hole sie sich verstärkt heimische Motive vor die Linse.

Die meisten Fotos habe sie in Dieburg gemacht, „zum Beispiel im Schlosspark, in der Aschaffenburger Straße, auf meiner Terrasse oder in Nachbars Garten, einzelne am Reinheimer Teich oder in Brensbach“.

Die Ausstellung „Fotoimpressionen aus Dieburg und Umgebung im Wandel der Jahreszeiten“ ist noch bis Mai zu sehen, dann haben andere Kreative die Gelegenheit, ihre Werke zu präsentieren und Patienten die Wartezeit zu verschönern. „Das bieten wir seit Bestehen der Praxis an“, weiß Sabine Helmstetter-Roth, die sich um die Organisation der Mini-Schauen kümmert. Alle Fotos von Wegener-Rohde können inklusive Rahmen erworben werden. Ebenfalls zum Kauf stehen Abzüge in verschiedenen Größen. Der Erlös geht an die Vereinigung „Ärzte ohne Grenzen“. „Das passt doch zu den Räumlichkeiten“, findet die Künstlerin.

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