Von Blutwurst bis zu Feuer im Bordell Andreas Kalb lässt in der „Cult fee“ seine Songs erklingen

Andreas Kalb hatte humorvolle und nachdenklich stimmende Lieder mitgebracht. Foto: sh

Fechenheim (sh) – Der Liedermacher Andreas Kalb unterhielt in gemütlicher Runde im Café „Cult fee“ mit teils humorvollen, teils nachdenklich stimmenden Songs. Der Künstler aus dem Landkreis Augsburg spannte den Bogen dabei von einem brennenden Bordell über einen roten Presssack bis hin zur Weihnachts-Konsumkritik.

Mit seinem ersten Song des Abends, in dessen Verlauf Kommissar Birne eine Prostituierte aus einem brennenden Bordell rettet, unterstützt Kalb gerne seinen Nachbarn Willibald Spatz, Verfasser von Allgäu-Krimis, bei dessen Lesungen. Ein „ganz trauriges Lied“ versprach der Sänger mit „Die Ballade von Robert, dem roten Presssack“. Bei dieser Spezialität handele es sich nach Auskünften des Musikers um eine Blutwurst mit „Stückle“ drin – und niemand möchte diese Leckerei im Metzgerladen kaufen.

Andreas Kalb hat Humorvolles und nachdenklich Stimmendes auf Lager

Äußerst beeindruckend war Kalbs Lied über sein Germanistikstudium – der Liedermacher verdient seinen Lebensunterhalt als Lehrer. Der Song hatte das Zeug zu einer Linguistik-Vorlesung. Auch wenn die Veranstaltung kurz vor Ostern stattfand, präsentierte Kalb ein konsumkritisches Weihnachtslied, bevor er sich Themen wie dem Wetterbericht, dem Biertrinken, dem Mädchen vom Ordnungsamt und dem Kartenspiel „Schafskopf“ widmete. Letzteres intonierte Kalb zur Melodie von Motörheads „Ace of Spades“ – mit Akustikgitarre mal etwas ganz anderes. Zum Abschluss brachte der Künstler noch eine kleine Hommage an das Café „Cult fee“ zu Gehör, wo er immer wieder gerne auftritt.

Noch keine Bewertungen vorhanden

Neueste Kommentare

Junge Menschen fördern als Ziel
1 Woche 2 Tage
Leben in Seligenstadt ist so sicher wie nie zuvor
1 Woche 2 Tage
Steinheim: Mainterrasse baut neues Haus für …
1 Woche 3 Tage