Durchhalteparolen für die Athleten vorm „Beast“

Gute Stimmung an der Mainkur beim Ironman

„Gut so, weiter so!“ Die Ironmänner können an der Radstrecke jede Aufmunterung gebrauchen, da noch fiese Steigungen auf dem Programm stehen. Foto: sh

Fechenheim (sh) – Das kontinuierliche Aufeinanderprallen der aufgeblasenen Klatschstangen war schon von Weitem zu hören. Während sich die Triathleten des Ironman Frankfurt European Championship nach 3,8 Kilometern Schwimmen im Langener Waldsee auf ihre Fahrräder schwangen, hatten die Vatertagsradler an der Mainkur die Verpflegungsstation aufgebaut – allerdings nicht für die Sportler, sondern für die Fans, die den Eisenmännern und -frauen auf ihrem Weg nach Bergen-Enkheim zujubelten.

„Die Stimmung ist super. Wir freuen uns, dass so viele hergekommen sind“, sagte Erich Kampe von den Vatertagsradlern. Die Gruppe hatte Weißwürste vorbereitet und hielt vorm „Bier-Hannes“ diverse, gut gekühlte Getränke bereit. Gegen acht Uhr stand alles bereit, denn um diese Zeit passierten die ersten Athleten die Hanauer Landstraße an der Mainkur, bevor es für sie dann über die Omega-Brücke Richtung Bergen-Enkheim und dort dann steil bergan ging. „The Beast“ wird dieser Anstieg respektvoll genannt. Als weitere Steigungen erwartete die Triathleten noch „The Hell“ in Maintal-Hochstadt und der „Heartbreak Hill“ in Bad Vilbel.

Fans an der Mainkur feuern die Teilnehmer des Ironman an

Da war es gut, dass die Fans an der Fechenheimer Mainkur nicht mit Durchhalteparolen und Anfeuerungsrufen sparten. Vor allem, als das Teilnehmerfeld die zweite Runde – dann in der Mittagshitze – in Angriff nahm. Die Radstrecke ist üblicherweise 180 Kilometer lang, in diesem Jahr mussten die Teilnehmer aufgrund einer Baustelle noch einen fünf Kilometer langen Schlenker in Kauf nehmen. Die letzte Disziplin am „längsten Tag des Jahres“ ist ein Marathon-Lauf (Streckenlänge: 42,195 Kilometer) in der Frankfurter Innenstadt.

Für das Tria Team Fechenheim ging Dennis Retzlaff an den Start, der den Ironman in sensationellen 10:46:40 Stunden bewältigte.

Bei den Profis belegte der Deutsche Jan Frodeno Platz eins mit einer Zeit von 8:00:58 Stunden. Zweiter wurde der Schwede Patrik Nilsson mit 8:08:15 Stunden und Rang drei erkämpfte sich Patrick Lange, ebenfalls aus Deutschland, in 8:09:18 Stunden.

Bei den Frauen lief die Schweizerin Daniela Ryf nach 8:28:44 Stunden als Erste über die Ziellinie. Zweite wurde die Amerikanerin Sarah True mit 9:05:19 Stunden und Platz drei ging an die Australierin Sarah Crowley, die den Ironman in 9:11:31 Stunden absolvierte.

Eine Bildergalerie zum Helfereinsatz an der Verpflegungsstelle in Enkheim gibt es hier.

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