Übermittlung von Informationen auf See

Jugend des SCU besucht Museum für Kommunikation

Aufschlussreicher Museumsbesuch: Felix Laukhardt am Morsetaster, Philip Verplancke (links), dahinter Jugend und Begleitpersonen des Segelclub Undine. Foto: p

Offenbach (red) – Warum konnten nur so wenige Passagiere der Titanic gerettet werden und warum hat das Schiff nahebei nicht geholfen? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Kommunikation in der Seefahrt wurden der Jugend des Segelclubs Undine (SCU) Offenbach bei einem Ausflug in das Museum für Kommunikation anschaulich beantwortet.

Das Vereinsmitglied des SCU, Philip Verplancke, war beim Umbau der Ausstellung im Museum für Kommunikation in Frankfurt involviert und begeistert, wie viele Ausstellungsinseln jetzt dort zum Thema Seefahrt installiert sind. Dies veranlasste ihn dazu, eine interessante Führung für die Jugend seines Clubs anzubieten. So sendeten sich die Jugendlichen beispielsweise Nachrichten per Zeigertelegraf, tippten Nachrichten nach dem Morsealphabet auf der Morsetaste, bestaunten die Technik alter Funkanlagen, horchten auf Funksprüche der Titanic und ihrer Helferboote, bekamen Logbucheinträge dieser Helferboote zu sehen und staunten über die Schiffe und deren Geschichten, die nötig waren, um die ersten Telefonkabel durch den Atlantik zu ziehen.

Der Untergang der Titanic war Thema beim Museumsbesuch

Eine weitere Frage lautete, was sich nach dem Untergang der Titanic 1912 in der Kommunikation auf See verändert hat. Im Museum wusste man Bescheid: Unter anderem wurden Funkanlagen auf Handelsschiffen auf Beschluss einer Sicherheitskonferenz 1913 zur Pflichtausstattung erklärt. Zudem müssten diese Funkstationen rund um die Uhr besetzt sein, um gegebenenfalls Notrufe aufzufangen und helfen zu können.

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