Marode Radwege und Bürgeramt auf dem Prüfstand Der Ortsbeirat elf tagt am Montag in Fechenheim

Der Magistrat stellt die Außenstellen der Bürgerämter auf den Prüfstand. Die SPD im Ortsbeirat elf ist in Bezug auf den Standort Fechenheim alarmiert. Foto: sh

Fechenheim (red) – Der Ortsbeirat elf, zuständig für Fechenheim, Seckbach und den Riederwald, lädt zu seiner ersten öffentlichen Sitzung im neuen Jahr ein. Das Gremium tagt am kommenden Montag, 9. Januar, um 19.30 Uhr im Saal des Heimat- und Geschichtsvereins Fechenheim, Burglehen 7.

Im Rahmen der allgemeinen Bürgerfragestunde sind Vertreter des Kultur- und des Stadtplanungsamts zu Gast, die das Ergebnis des Wettbewerbs zu den Kunstobjekten vorstellen, die im Zusammenhang mit der Umgestaltung der Stichstraßen vom Leinpfad zur Straße Alt-Fechenheim aufgestellt werden sollen.

Zudem werden die Stadtteilparlamentarier eine Reihe von Anträgen der Fraktionen behandeln, über die dann abgestimmt wird, ob die Vorlagen auf den Weg zum Magistrat gebracht werden. Wie bereits berichtet, prüft die Stadt Frankfurt derzeit die Standorte von Bürgerämtern. Auch das Bürgeramt Fechenheim im altehrwürdigen Rathaus an der Pfortenstraße ist auf dem Prüfstand. Ein von der SPD-Fraktion gestellter Eilantrag fand in der Dezember-Sitzung keine Mehrheit, da nach ansicht der Fraktionen keine Dringlichkeit geboten war. Der Antrag, beziehungsweise die Anfrage an den Magistrat, wurde deshalb auf die Tagesordnung der Januar-Sitzung gestellt.

Sozialdemokraten wollen beim Magistrat in Sachen Bürgeramt nachhaken

Wie die Antragsteller Stephan Zilcher und Magdalene Grana darin informieren, werde neben der Schließung oder Zusammenlegung der bestehenden Außenstellen Bergen und Fechenheim-Süd auch über eine Zusammenfassung der beiden bisherigen Stellen an einem neuen Standort nachgedacht. Die Sozialdemokraten wollen daher vom Magistrat wissen, inwiefern bei der Prüfung der Standorte der Anteil bestimmter Bevölkerungsgruppen – ältere, kranke und mobilitätseingeschränkte Menschen sowie Geflüchtete – in den einzelnen Quartieren berücksichtigt werde. Ebenso wollen die Sozialdemokraten nachhaken, wie die Barrierefreiheit und die Wartegelegenheiten der einzelnen Standorte bewertet würden.

Darüber hinaus setzt sich die SPD-Fraktion für die Einrichtung von Nacht-U-Bahnen als Ergänzung oder Ersatz für Nachtbusse ein. Die Sozialdemokraten erklären, dass in Städten wie Berlin Nacht-U-Bahnen am Wochenende ein viel genutztes und attraktives Transportmittel darstellen würden. Die einzelnen Ortsbeiräte könnten Empfehlungen für Streckenabschnitte in ihren Stadtteilen abgeben, so die Antragstellerinnen Irene Steinhauer und Susanna Bornmann.

Grüne setzten sich für Erneuerung des Radwegs an der Hanauer Landstraße ein

Die Grünen haben einen Antrag zur Erneuerung des Fahrradwegs an der Hanauer Landstraße zwischen dem Baumarkt Hornbach und dem Ratsweg formuliert. Geht es nach Sandra Neubauer und Thomas Dorn, sei dieser vielfach aufgerissene und an zahlreichen Stellen geflickte Radweg wieder in einen verkehrssicheren und gut befahrbaren Zustand zu versetzen. Zudem soll dafür gesorgt werden, dass der Fahrradweg nicht als Parkstreifen missbraucht wird.

Nach Auffassung der Grünen befindet sich auch der Fahrradweg an der Ernst-Heinkel-Straße in einem beklagenswerten Zustand und bedarf dringend einer neuen Decke. Dort hätten, wie in einem weiteren Antrag der Grünen formuliert, Wurzeln die Fahrbahn aufgewölbt und teilweise aufgerissen.

Ebenfalls von den Grünen stammt ein Antrag für eine Beleuchtung entlang der Straße Am Roten Graben von der Kilianstädter Straße bis zum Tennisclub Cassella und der Altenwohnanlage. Die Straße führt durch ein unbeleuchtetes Waldstück. Die Grünen sehen dort insbesondere während der Herbst- und Wintermonate ein erhöhtes Risiko für die Nutzer dieses Wegs.

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