CDU-Fraktion will mehr Sitzbänke aufstellen SPD stellt Antrag für Fechenheim: Bus 44 soll öfter fahren

Die SPD hat den Antrag gestellt, die Buslinie 44 drei Mal stündlich statt halbstündlich fahren zu lassen. Foto: eis

Fechenheim (eis) – Zu Beginn der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats 11 wurde zunächst Magdalena Grana von Johnney Zimmermann, der den abwesenden Ortsvorsteher Werner Skrypalle vertrat, ein Blumenstrauß überreicht. Zimmermann gratulierte der SPD-Ortsbeirätin herzlich zur kürzlich erfolgten Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

In der aktuellen Viertelstunde berichtete Thomas Dorn von der Fraktion der Grünen darüber, dass sich Anwohner des Allessa-Geländes während der heißen Sommertage über Geruchsbelästigungen aus dem Industriepark beschwert hätten. Auch hätten einige Anwohner über Augenreizungen und ein Kratzen im Hals geklagt. Seitens Allessa habe es hierzu keinerlei Informationen gegeben. Dorn kritisierte grundsätzlich die Informationspolitik des Industrieparks. Diese habe mit dem vor einiger Zeit von dem Unternehmen angestrebten „Nachbarschaftsdialog“ wenig zu tun.

Allessa habe sich stark verändert. Noch vor wenigen Jahren sei das Unternehmen ein großer Ausbildungsbetrieb gewesen, der sich auch im Stadtteil vielfältig engagiert habe. Doch die Mittel zum Schutz der Bevölkerung seien in den vergangenen Jahren sicher nicht größer geworden, vermutete Dorn. Doch in einem dicht bevölkerten Stadtteil könne nicht mit den billigsten Mitteln produziert werden, so der Vertreter der Grünen.

Dialog mit Alessa aufnehmen

Stefan Klee von der Fraktion der Linken sprach sich dafür aus, den Dialog mit Allessa wieder aufzunehmen. Viele Personen von früher seien nicht mehr da. Der Ortsbeirat beschloss daher, zu einer der nächsten Sitzungen die Geschäftsleitung der Allessa GmbH einzuladen. Ein Antrag der CDU-Fraktion, mehr Sitzbänke im Ortsbeirat aufzustellen, wurde einstimmig angenommen.

Dabei wurden als mögliche Standorte auch gleich Anregungen von Bürgern aus der Bürgerfragestunde aufgenommen. Für Fechenheim sind etwa Bänke am Ende der Starkenburger Straße, vor der Trauerhalle am Friedhof, in der Wächtersbacher Straße, gegenüber des Schwimmbads, am Schiffsanleger und direkt am Mainufer vorgesehen.

Dreimal stündlich angesetzt

Die SPD-Fraktion hatte kurzfristig noch einen Antrag eingebracht, die Frequenz der Buslinie 44 von Fechenheim-Süd nach Fechenheim-Nord von halbstündlich auf dreimal pro Stunde zu erhöhen. Stephan Zilcher begründete den Antrag damit, dass vor allem der Supermarkt „Kaufland“ zu einer erheblich verstärkten Nutzung der Buslinie geführt habe. „Immer, wenn ich dort vorbeifahre, stehen viele Menschen an den Bushaltestellen“, sagte Zilcher.

Die Geruchsbelästigung durch auf dem Gelände des Fechenheimer Industrieparks gelagerte Bahnschwellen, die im dortigen Biomassekraftwerk verbrannt werden, war Thema eines Antrags der Grünen-Fraktion, der ebenfalls einstimmig verabschiedet wurde. Hier möchte der Ortsbeirat vom Magistrat der Stadt Frankfurt Auskunft zur Zahl und Ausstattung der Lagerflächen auf dem Gelände, zu Schutzmaßnahmen für die Arbeiter und zur Herkunft der Brennstoffe. Ferner soll der Magistrat Auskunft geben, ob die Bahnschwellen nicht in einer geschlossenen Halle gelagert werden müssten.

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