Dreierbündnis bewegt Fechenheim

Startschuss für neues Angebot in der Fabriksporthalle

Zum Start des Projekts „Fechenheim in Bewegung“ waren Michael Frase, Daniela Birkenfeld, Roland Frischkorn und Brigitte Peterka (von links) in die Fabriksporthalle gekommen. Foto: jf

Fechenheim (jf) – Gleich links des Eingangs in die Fabriksporthalle an der Wächtersbacher Straße ist eine hübsche Cafeteria entstanden. An der Wand informiert eine kleine Ausstellung über 14 Frankfurter Pionierinnen unter dem Titel „Frauen. Sport. Politik.“ Der Sportkreisvorsitzende Roland Frischkorn begrüßte die Gäste zum offiziellen Start des Projekts „Fechenheim in Bewegung“.

„Wir haben hier mit dem Sportkreis, dem Familiengesundheitszentrum und dem Quartiersmanagement Fechenheim ein wunderbares Netzwerk entwickelt. Aus der Fabriksporthalle ,W80’ ist so etwas wie ein bewegtes Bürgerhaus geworden“, freute sich Frischkorn. Ein weiterer Raum im Gebäude konnte für Seminare und Vereinssitzungen fertiggestellt werden.

Projekt „Fechenheim in Bewegung“ bietet Bewegung auf vielen Ebenen

Bei dem Projekt geht es um Freizeitgestaltung, Gesundheitsförderung, Begegnung und Vernetzung, Aktivierung und Engagement – eben um Bewegung auf vielen Gebieten. Frischkorn verwies darauf, dass der Sportkreis beispielsweise mehr als 60 Sport-AGs an den Grundschulen mit initiiert habe. „Wer körperlich fit ist, bleibt auch geistig fit“, stellte er fest.

Kooperation von Quartiersmanagement, Familiengesundheitszentrum und Sportkreis

Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) lobte die Kooperation des Dreier-Teams aus dem vom Diakonischen Werk getragenen Quartiersmanagement im Rahmen des Frankfurter Programms „Aktive Nachbarschaft“, dem Familiengesundheitszentrum und dem Sportkreis. „Fechenheim hat sich längst auf den Weg gemacht“, sagte Birkenfeld. So gäbe es zum Beispiel seit 2015 die Begrüßung von Neugeborenen. Der Stadtteil sei zudem ein Modellprojekt für das Familiennetzwerk.

Fabriksporthalle hat viel Wandel erlebt

„Die Fabriksporthalle hat viel Wandel erlebt. Im Mai 2017 übernahm der Sportkreis diese einzige Vier-Felder-Halle in Frankfurt. Nun soll sie zum Treffpunkt der Bürger werden“, äußerte die Stadträtin. Seit Anfang 2017 gibt es in Fechenheim mit Nora David und Leonore Vogt wieder ein Quartiersmanagement, das schon einiges bewegt hat und in das neue Projekt eingebunden ist.

Nachbarschaftscafé öffnet mittwochs zwischen 15 und 17 Uhr

Seit einigen Wochen hat das Nachbarschaftscafé in der „W80“ jeweils mittwochs zwischen 15 Uhr und 17 Uhr geöffnet. „Da treffen sich beispielsweise Senioren und Kinder zu gemeinsamen Gesellschaftsspielrunden“, informierte Michael Frase, Leiter des Diakonischen Werkes. „Rund 17.000 Menschen wohnen in Fechenheim, bei Industrie und Gewerbe hat eine Transformation stattgefunden. Was sich allerdings kaum geändert hat, sind die Verkehrsprobleme im Riederwald“, sagte Frase. Das Projekt wird den Stadtteil im Frankfurter Osten voranbringen, da ist sich der Pfarrer sicher: „Fechenheim hat viele Chancen.“

Brigitte Peterka, Geschäftsführerin des Familiengesundheitszentrums, stellte fest: „Als wir vor sieben Jahren in Fechenheim-Nord ein Frauen- und Familiengesundheitszentrum einrichteten, fehlten uns solche Räume wie die ,W80’.“ Dennoch wurde beispielsweise einmal monatlich ein Väter-Kinder-Café ins Leben gerufen. „Schön, dass wir jetzt eigene Räume haben“, sagte Peterka.

Kinder nutzen begeistert die „Bewegungsbaustelle“

Unten in der Halle war die „Bewegungsbaustelle“ für Kinder aufgebaut und wurde begeistert genutzt. Sie wird ebenfalls mittwochs zwischen 15.30 Uhr und 17 Uhr zur Verfügung stehen. Der Parcours wurde von der Carls Stiftung finanziert, Stiftungsmanager Jörg Christmann freute sich über die gute Akzeptanz. Für das Büffet, das vor der Halle aufgebaut war, hatten engagierte Frauen kleine Speisen zubereitet – Snacks und Getränke wurden gerne angenommen. Und beim Imbiss kam man schnell miteinander ins Gespräch. Ein guter Projektstart.

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