Von der Liebe berauschte Gedichte Tamara Labas liest im Café „Cult fee“

Tamara Labas liest in Fechenheim. Foto: Rainer Golembiewski /p

Fechenheim (sh) – Die Lyrikerin Tamara Labas liest am Samstag, 24. Februar, um 19 Uhr im Café „Cult fee“, Alt-Fechenheim 80. Die Vorsitzende des Literaturclubs der Frauen aus aller Welt wird poetisch und facettenreich aus ihrem Gedichtband „zwoelf“ vortragen und verspricht, dass das Café vom Liebestaumel erfasst werden wird.

Die Autorin wurde in der kroatischen Hauptstadt Zagreb geboren und kam bereits in jungen Jahren, als so genanntes Gastarbeiterkind, nach Frankfurt. Nach ihrem Studium der Germanistik und Kunstgeschichte betreute sie bosnische Bürgerkriegsflüchtlinge. Diese Tätigkeit schärfte ihre Sinne für die psychologische Auseinandersetzung mit den Menschen. Ihre einfühlsame und genaue Beobachtungsgabe lässt sie in ihre Texte einfließen.

Tamara Labas begegnet im Schreiben der menschlichen Natur

„Im Schreiben begegne ich der menschlichen Natur auf kreative Weise“, sagt Tamara Labas. So schreibt der italienische Germanistikprofessor Francesco Fiorentino über Labas’ Lyrik: „In den Gedichten von Tamara Labas finden sich wundervolle Bilder der Entfremdung, der Verfremdung und der schönen Fremdheit zwischen Natur und Menschen, zwischen Menschen und Menschen.“

Teddybär der Lyrikerin zieht ins Historische Museum ein

Labas’ Gedicht „Wurzelkoffer und Teddybär“ aus dem Gedichtband „zwoelf“ (erschienen im Größenwahn Verlag) wird zusammen mit ihrem Teddybär, der sie seit ihrem ersten Lebensjahr begleitet, in das Historische Museum Frankfurt kommen. Beides erzähle zwar ihre ganz persönliche Migrationsgeschichte, soll aber im Museum für die Geschichte des Gastarbeiterkindes an sich stehen.

Tamara Labas entführt in verschiedene Gemächer der Liebe

Tamara Labas wird bei ihrer Lesung in „verschiedene Gemächer der Liebe und ihres Negativs“ entführen. „Berauscht von der Liebe wachsen uns Flügel. Wir werden zu Nachtfaltern, die im Kerzenlicht doch verbrennen können. Nicht nur in zwischenmenschlichen Beziehungen begegnen uns poetische Momentaufnahmen von Liebe und Hass“, macht Tamara Labas neugierig auf ihre Lesung.

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