Neue Trampolinhalle Superfly Air Sports lädt zum Austoben ein Luftsprünge üben in Preungesheim

Musik und Graffiti, Neonröhren, Tunnel und ein Bildschirm, der die aktuellen Bestenwerte zeigt, sind noch nicht alles, was die Halle zu bieten hat.

Preungesheim (jdr/sh) – Endorphine, Schweiß und gute Laune: Die Besucher wirbeln durch die Luft, schlagen Saltos, springen höher. Sie überwinden Hürden, ducken sich unter drehende Wischer, springen darüber oder ans Trapez, klettern an Wänden hoch oder hängen an der Seilbahn. Auch eine steile „Freefall“-Rutsche gibt es. Die Landung nach dem Absprung ist weich, riesige gepolsterte Luftkissen fangen einen auf. Ein großer Spaß für alle ab drei Jahren: Im Dezember hat die neue Trampolinhalle „Superfly Frankfurt“ in Preungesheim, August-Schanz-Straße 33-35, eröffnet.

Der Indoor-Spielplatz bietet 15 Attraktionen, die das Herz höher und schneller schlagen lassen. „Stunt Arena“, „Flying Dunk“ oder „Ninja Run“ sind nur drei der Möglichkeiten auf rund 4000 Quadratmetern Sprungfläche. Jede Station hat ihre eigenen Anforderungen: Manchmal ist mehr Körperbeherrschung gefragt, ein anderes Mal die Sprungkraft und bei Wettkämpfen gegeneinander kommt auch noch Schnelligkeit hinzu. Das Koordinationsvermögen lässt sich bei witzigen interaktiven Videospielen unter Beweis stellen: Der Springende wird auf dem Bildschirm angezeigt und muss beispielsweise eine Sandburg vor herannahenden Gummienten beschützen; natürlich hüpfend.

Um die vielfältigen Attraktionen zu meistern, braucht es etwas Mut und Übung. Wer zum ersten Mal auf dem Katapult- oder Waterfalltrampolin steht, der bekommt schon Respekt vor dem Hüpfer aufs Luftkissen – und dabei sieht das so elegant und federleicht aus, wenn es die Superfly-Mitarbeiter vormachen. Überhaupt hat man beim Zuschauen den Eindruck, dass in der Halle die Schwerkraft außer Kraft gesetzt ist: Fliegende Menschen wohin man schaut. Anstrengend sind die Luftsprünge natürlich auch. Aber der Spaß steht im Vordergrund und man kann sich ja schließlich auch langsam an die sportliche Herausforderung herantasten. Wer dann eine Pause braucht, kann sich im Schaumgummi-Würfel-Bad ausruhen oder in der Lounge etwas stärken und die bunten Deko-Elemente genießen. Dabei fällt natürlich der Eintracht-Adler an der Wand besonders ins Auge: „Den Pokal haben wir extra noch nachträglich eingefügt“, verrät Superfly-Betriebsleiter Kevin Müller. Der Trampolinpark überzeugt nämlich auch optisch: Bunte LEDs, grelle Neonröhren, Discokugeln und coole Graffiti machen noch mehr Lust aufs Austoben. Laute Musik rundet das sprunghafte Erlebnis ab.

Etwa 800 bis 1000 Besucher kommen täglich in die Halle, um sich auszupowern. „Wir sind jetzt fast immer ausgebucht“, freut sich Müller. 125 Slots sind dann gleichzeitig belegt, fünf bis sechs Mitarbeiter führen Aufsicht und zeigen, wie alles funktioniert. „Es geht schließlich um die Sicherheit“, sagt Müller.

Mindestens 100 Federn sorgen beim Trampolintuch für die nötige Spannung. Und das muss regelmäßig kontrolliert werden. Müller weiß: „Wenn eins ausgetauscht werden muss, dauert das drei bis vier Stunden mit mehreren Leuten.“ Der regelmäßige Sicherheitscheck hat hohe Priorität. Montags ist die Halle auch wegen der Intensivwartung geschlossen, von Dienstag bis Donnerstag kann zwischen 15 und 20 Uhr gehüpft werden, von Freitag bis Sonntag von zehn bis 20 Uhr. Zeitslots sollten im Internet vorgebucht werden; 60, 90 oder 120 Minuten sind möglich, vor Ort kann die Zeit noch um eine halbe Stunde verlängert werden. Müller empfiehlt, Sportkleidung zu tragen, die keine Bänder oder Haken hat, damit man nicht irgendwo hängen bleibt. Schmuck sollte auch abgelegt werden. Antirutschsocken müssen vor Ort einmalig für 2,90 Euro gekauft werden – die können beim nächsten Besuch wieder mitgebracht werden. Der Eintritt kostet zwischen 16,90 und 28,90 Euro. Weitere Infos gibt’s online auf superfly.de/frankfurt.

Wer danach noch nicht genug hat: In der Umgebung gibt es noch viele weitere Möglichkeiten für besondere sportliche Betätigung – etwa Bubble Soccer, Go-Kart sowie ein Kletterzentrum. Und gut erreichbar ist der Trampolinpark mit der U-Bahn nach Preungesheim ebenfalls.

Weitere Artikelbilder