Das Wichtigste der Woche Starke Frauen, Schutz und Pflegen lernen

Frank Dievernich (hinten Mitte) mit der ersten Kohorte „Pflegewissenschaft“, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Beteiligten. Foto: B. Bieber/UAS/p

Frankfurt (red) – Nicht nur die Corona-Regeln werden wieder strikter, auch diese News gibt es in Frankfurt:

Frauenreferat setzt Porträtreihe starker Frauen fort: Das Frankfurter Frauenreferat setzt die Porträtreihe von Frauenpersönlichkeiten im Jahreskalender 2022 unter dem Titel „Gegen den Wind“ fort. Das Kalendarium präsentiert eine neue Auswahl von starken Frauen, nach denen in Frankfurt Straßen oder Plätze benannt sind. Es sind Frauen, die Bedeutsames geleistet oder in schwierigen Lebenssituationen Haltung gezeigt haben. Kalender zum Mitnehmen liegen in der Zentralbücherei, Hasengasse 4, zu den Öffnungszeiten aus.

Bestandsmieter bei Immobilienverkäufen schützen: Nachdem die Stadtverordneten für eine Beteiligung der Stadt an der Genossenschaftlichen Immobilienagentur Frankfurt (GIMA) gestimmt haben, fand nun die Gründungsversammlung statt. Künftig wird die GIMA eine Anlaufstelle für gemeinwohlorientierte Immobilienverkäufe betreiben und die Eigentümerseite, Bewohner sowie Immobilienunternehmen zusammenbringen.

Pflege an der UAS studieren: Auf aktuelle Bedarfe reagiert der neue Bachelor-Studiengang „Angewandte Pflegewissenschaft“ an der UAS. Die Hochschule ist mit dem Studiengang seit dem Wintersemester 2021/22 im Studiengangsportfolio unter der Dachmarke „Duales Studium Hessen“ vertreten.

Stadt verlängert Regelungen für Gastronomie: Die Stadt gibt der Gastronomie weiter größeren Spielraum für Außenbewirtung. Alle Betriebe, die eine gültige Sondernutzungserlaubnis haben, dürfen weiter die öffentlichen Verkehrsflächen nutzen, sofern straßenrechtliche Belange nicht berührt werden. Die Regelung galt bis 31. Dezember und wird bis April verlängert.

Ab sofort gilt der neue Bußgeldkatalog: Seit 9. November gilt die Neufassung der Bußgeldkatalog-Verordnung, mit der die Sanktionierung von Verkehrsverstößen teils merklich angehoben wird. So kostet das verbotswidrige Parken auf Gehwegen künftig 55 statt 20 Euro, entsteht eine Behinderung oder steht das Auto länger als eine Stunde, werden sogar 70 Euro fällig – und ein Punkt im Fahreignungsregister. Wer unnötigen Lärm verursacht, wird künftig mit 80 statt zehn Euro zur Kasse gebeten. Für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts bis 20 Stundenkilometer haben sich die Bußgelder verdoppelt. Wer mehr als 21 zu schnell fährt, muss 115 statt 80 Euro zahlen und einen Punkt.

Felsbildsammlung als Weltdokumentenerbe nominiert: Bereits jetzt ist die Felsbildsammlung des Frobenius-Instituts an der Goethe-Uni international bekannt. Nun hat das Deutsche Nominierungskomitee das Archiv einstimmig für das Unesco-Dokumentenerbe nominiert. Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt vermutlich 2026.