Ein neues und junges Theater will Hanaus Kulturszene bereichern Ein Lächeln ins Gesicht zaubern

Ein bunter Haufen: Das Spotlight Theater Hanau ist ein junges Ensemble, das im Dezember mit zwei Aufführungen seine Premiere feiern wird. Bild: privat

Hanau – Ein Laientheater hat in der Regel eine Idee oder ein Konzept, sie haben sogar eine Mission: „Wir wollen unserem Publikum, unseren Theaterfreunden ein Lächeln ins Gesicht zaubern und schöne, entspannte Stunden bescheren.“ Diesen Satz hat das Spotlight Theater Hanau auf seine Internetseite geschrieben. Das Ensemble ist neu und will sich in der Hanauer Kulturszene einen Namen machen – am besten gleich mit der ersten Inszenierung im Dezember.

Spotlight Theater Hanau – der Zusatz „e.V.“ verrät, dass es sich um einen eingetragenen Verein handelt. Und um einen jungen Verein, im doppelten Sinne: Die Vorstandsmitglieder sind Mitte 20, haben aber meist bereits langjährige Erfahrung bei anderen Hobbytheatern gesammelt. Zukünftig wollen sie ihre eigenen Vorstellungen von Theater verwirklichen, und das „fühlt sich gut an“, sagen die erste und zweite Vorsitzende des Vereins, Victoria Leschhorn und Selina Goetz, im Gespräch mit unserer Zeitung.

Kennengelernt haben sich die beiden beim Histo(e)rischen Theater, aktiv waren sie wie andere Mitstreiter zuvor zudem beim Traumtheater Hanau.

Nun also der eigene Verein. Mit allem, was dazugehört: vollständiger Vorstand und jede Menge Organisation. „Früher war Theater ein Hobby, jetzt ist es Leidenschaft“, umschreibt es Leschhorn, die aber auch festgestellt hat: „Ich hätte nie gedacht, dass ein eigener Verein so viel Arbeit machen kann.“ Weil es das Vereinsrecht will, gibt es einen Vorstand inklusive Vorsitz, aber die Hierarchien seien eher flach.

„Wir wollen unsere Mitglieder mitnehmen und transparent informieren über das, was wir vorhaben“, sagen die Vorsitzende und ihre Stellvertreterin, jede und jeder könne sich einbringen.

Mit ihrer Leidenschaft wollen die Theatermacher ihre Zuschauer unterhalten – und vor allem zum Lachen bringen. Denn der Fokus des Spotlight Theaters soll in erster Linie auf Komödien liegen. Und so ist das erste selbst inszenierte Stück im Dezember auch etwas Beschwingtes, genauer gesagt, eine rasante Beziehungskomödie: „Sommersonne“, geschrieben von Judith Weber. Regie führen Selina Goetz und Dennis Kutt.

Der Titel des Stückes lässt es schon erahnen: Es ist kein Weihnachtsmärchen. Ein solches wäre wohl die klassische Wahl für den Monat Dezember gewesen, doch auch da will das Spotlight Theater einen anderen Akzent setzen.

Das Ensemble probt regelmäßig im Familien- und Spielhaus in der Marienkirchgasse in der Hanauer Altstadt. Auszüge aus „Sommersonne“ gaben die Schauspieler bereits im Juni beim Stadtteilfest in Klein-Auheim, dort, in der TSV-Halle, wird dann auch das komplette Stück an zwei Abenden zu sehen sein. Am 24. Februar kommenden Jahres gibt die Gruppe zudem ein Gastspiel in Wächtersbach.

Im noch jungen Verein seien weitere Mitglieder übrigens immer willkommen, machen die beiden Vorsitzenden deutlich. Melden können sich Interessierte per E-Mail an info[at]spotlight-hanau[dot]de.

Das Spotlight Theater Hanau feiert seine Feuertaufe mit dem Stück „Sommersonne“ am heutigen Samstag, 9., und Sonntag, 10. Dezember, in der TSV-Halle in Klein-Auheim, Am Feuerwehrhaus 1. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Die Eintrittskarten kosten 17,50, ermäßigt 14,20 Euro. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite spotlight-hanau.de.
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