Großes Interesse an geplantem Skatepark 30 Teilnehmer bei Beteiligungsworkshop

Im Jugendzentrum Blauhaus nahmen die Planer Tobias Hunger und Lennart Eickhoff die Anregungen der Skater entgegen. Bild: PM

Nidderau – Der erste Beteiligungsworkshop der Kinder- und Jugendförderung und des städtischen Bauamts, durchgeführt von Tobias Hunger und Lennart Eickhoff vom Planungsbüro LNDSKT im Jugendzentrum Blauhaus, war laut Mitteilung ein voller Erfolg.

Rund 30 Personen aller Alters- und Nutzergruppen diskutierten engagiert die Gestaltung des neuen 550 Quadratmeter großen Skateparks, der am Sportplatz in Ostheim entstehen soll.

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Ideen und Elementewünsche einzubringen. Die Machbarkeit und der Nutzen der vorgeschlagenen Obstacles (Hindernisse/Skateelemente) wurde besprochen und aus diesen Beratungen entsteht nun ein Entwurf des „Skateparks Nidderau“. Dieser wird im Rahmen eines zweiten Beteiligungsworkshops im JUZ Blauhaus präsentiert und stellt den nächsten Planungsschritt dar.

Dem Wunsch aller Beteiligten nach soll es ein „Street-Flow-Park“ werden, der organische Elemente und viel Fahrfluss (Flow) bietet. Außerdem ist dieser auch von Anfängern gut befahrbar.

„Der Skatepark wird in Ortbeton-Bauweise im funktionalen Multi-Line-Konzept erstellt“, teilt die Stadt mit. „Durch die spezielle Anordnung der Elemente ergibt sich eine Vielzahl von Fahrwegen, die eine besonders kreative Nutzung des Skateparks möglich machen.“

Außerdem wurde die Möglichkeit einer inklusiven Nutzung der geplanten Anlage besprochen. Der Skatepark soll demnach auch die Möglichkeit bieten, mit einem Sportrollstuhl befahren zu werden.  
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