Vom Bolzplatz bleiben noch 600 Quadratmeter übrig Jugendlichen Pläne erläutert

Der Bürgermeister hatte mehr Interesse erwartet: Nur eine Handvoll Jugendliche war gekommen, um seine Ausführungen zu den Plänen am Bolzplatz zu hören. Bild: thomas seifert

Neuberg – Sehr überschaubar mit zwei Jugendlichen und sehr wenigen Eltern war das Interesse bei der Begehung des Bolzplatzes auf der Zentralen Sportanlage. Die Anlage muss zugunsten des Neubaus eines neuen Feuerwehrhauses auf eine Restfläche schrumpfen, wie Bürgermeister Jörn Schachtner vor Ort erklärte.

Unterstützt von der kompletten Gemeindebrandinspektion mit Daniel Alt an der Spitze erläuterte der Bürgermeister die überfälligen Neubaupläne, da beide bisherigen Feuerwehrhäuser in Ravolzhausen und Rüdigheim nicht mehr den Vorschriften entsprechen. Die zentrale Lage zwischen den Ortsteilen und die Tatsache, dass das Gelände der Gemeinde gehöre, sprächen für diesen Ort.

Der Baukörper, so Alt werde sechs Fahrzeugboxen, ein Lager und eine Waschbox umfassen, dazu sanitäre Einrichtungen, Umkleide- und Schulungsräume. Auch müssten 46 Parkplätze und eine Übungsfläche zur Verfügung gestellt werden.

Wichtig sei, dass die kreuzungsfreie An- und Abfahrt bei Einsätzen gewährleistet sei. Baubeginn, so Schachtner, werde voraussichtlich im zweiten Quartal 2025 sein, die bisherigen Kostenschätzungen belaufen sich auf sechs Millionen Euro, Fördergelder stünden bereit.

Vom bisherigen Bolzplatz werde in Richtung Sportplatz und Parkplatz eine rund 600 Quadratmeter große Fläche übrig bleiben, die der Bürgermeister als künftige Freizeitfläche eingerichtet sehen will. Er kann sich dort einen kleinen Bolzplatz – möglicherweise mit Basketball kombiniert – und einen Grillplatz mit Unterstand vorstellen, der auch als Treffpunkt für Jugendliche genutzt werden könne. Er habe sich von dem Termin Gestaltungsideen erhofft, aber die seien leider ausgeblieben.

Ein paar Meter weiter gibt es bei den Leichtathletikanlagen mit Laufbahn und dem „Gummiplatz“ dringenden Sanierungsbedarf, konnten sich die Teilnehmer der Begehung überzeugen. Selbst wenn die Tartanlaufbahn von Grünspan gereinigt werde, löse sich doch an vielen Stellen der Belag. Der Grund seien Wurzeln der umstehenden Bäume, die im Falle einer Grundsanierung, die wohl unumgänglich sei, gefällt werden müssten, kündigte Jörn Schachtner an.

Bei der Weitsprunganlage sei die Lage etwas besser, da genüge wohl eine gründliche Reinigung. Beim Thema „Gummiplatz“, wo sich auch Abplatzungen zeigen, könnte sich Vorstandsmitglied Peter Hacke vom FSV Neuberg auch einen Ersatz mit einem Kunstrasen-Kleinspielfeld vorstellen, zumal der auch als Trainingsgelände genutzte Bolzplatz für die Fußballer in absehbarer Zeit wegfalle. Dann müsste aber die Laufbahn Richtung Rasenspielfeld verschoben werden, was aber machbar sei. Das sei aber noch Zukunftsmusik, so Schachtner, hierfür müsste man erst einmal eruieren, welche Fördertöpfe es für eine solche Maßnahme gebe, denn finanziell könne die Gemeinde solch ein Projekt derzeit nicht stemmen.
 tse