Zu Besuch im virtuellen Jugendzentrum

Kinder- und Jugendförderung am 2. April im Livestream

Obertshausen (red) - Trotz Corona-Krise müssen die Jugendlichen Obertshausens nicht auf ihr Jugendzentrum (JUZ) verzichten: Nun gibt es das JUZ auch virtuell. Die Kinder- und Jugendförderung (KiJu) Obertshausen bietet aktuell ein digitales Jugendzentrum an, da die Einrichtung an der Bahnhofstraße wegen der Corona-Krise schließen musste. Das digitale JUZ bietet den Jugendlichen und Kindern per Instagram die Möglichkeit ein Stück Jugendarbeit nach Hause zu holen.

Täglich gibt es auf dem Profil der Kinder- und Jugendförderung (www.instagram.com/kiju_obh) allerlei Neues, Informatives und Unterhaltsames. Die Besucherinnen und Besucher des virtuellen Jugendzentrums erwartet zum Beispiel die JUZ-Charts - Musik, die interaktiv von den Jugendlichen ausgewählt wurde. Neben Musik gibt es auch Comedy-Einlagen, selbst gedrehte Videoclips der Mitarbeiter oder Empfehlungen von anderen Instagram-Kanälen, die sich auf verschiedene jugendrelevante Themen beziehen. Dabei geht es unter anderem um Lerntipps, Schule, Lifestyle und Freizeitideen. Das digitale JUZ Obertshausen entwickelt auch selber Inhalte - beispielsweise montags mit dem Maskottchen Cato dem JUZ-Kater, der das Wochenthema vorstellt. Samstags gibt es den „Griff ins Klo“, ein kurzer Beitrag zu einem aktuell auffälligen Thema (Hamsterkäufe, Extrem-Couching). Ein besonderer Höhepunkt der Jugendlichen sind die täglichen Rätselrunden, bei denen in verschiedenen Kategorien ein Wochengewinner gekürt wird. Donnerstags gibt es sogar einen Livestream, in dem die Jugendlichen ihre Fragen direkt an die Mitarbeiter stellen können. In Vorbereitung sind kurze interaktive Podcasts. Das Angebot wird seit Start vor etwa einer Woche mittlerweile von knapp 60 Jugendlichen genutzt. Zu finden ist das virtuelle JUZ unter dem Account-Namen „kiju_obh“. Der Zugang zu Instagram ist kostenlos. „Trotz schwieriger Zeit können die Jugendlichen auf diesem digitalen Weg das JUZ Obertshausen besuchen und an dem Programm teilnehmen“, sagt Erster Stadtrat Michael Möser. Am Donnerstag, 2. April zwischen 16 und 17 Uhr ist das KiJu-Team wieder im Livestream anzutreffen.

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