Rocknacht des Event-Kulturclubs begeistert einmal mehr die Musikfans Hausen rockt mächtig ab

Bis in die Nacht hinein wurde bei der Hausener Rocknacht ordentlich getanzt. Das Publikum schickte Herzen an die Bands. Foto: m

Obertshausen (m) – „We Love The 90s“ lautete das Motto der Jubiläumsparty mit Live-Musik im April. Damit startet der 60 Mitglieder zählende Event-Kulturclub in sein Jubiläumsjahr. Am vergangenen Samstag stand das Bürgerhaus ganz im Zeichen der 80er Jahre, in der Rocknacht konzentrierte sich die Band Second Spring um Frontmann Franz Urso auf Hits von Billy Idol, Pink Floyd, Deep Purple und Led Zeppelin.

Anspruchsvolle und gefragte Musik erfordert eine angemessene Präsentation. Die organisierten die Gastgeber mit professioneller Technik, einem gut abgemischten Ton und einer modernen Licht-Show. Der Club ergänzte das Erscheinungsbild des Saals mit farbenprächtigen Bildern an den Wänden.

Metallica, Robert Palmer oder Sportfreunde Stiller, Guns’n’Roses, Sunrise Avenue oder David Bowie – mit den Hits dieser Stars beschäftigte sich Fishbone Trash. Jahrelang diente die nach eigener Erkenntnis „wahrscheinlich fischigste Rock-Cover-Band Hessens“ als Vorgruppe. „Jetzt haben wir zwei Top-Bands“, freute sich Michael Fischer, Vorsitzender des Eventclubs.

Sein Team bot Spezialitäten einer langen Getränkekarte. Die Auswahl reichte vom Hefeweizen vom Fass über Äppler und Hütchen bis zur zuckerfreien Cola, vom feinen Merlot-Wein über Cocktails namens Wilde Hilde und Fred-Special bis zum Sommertänzer-Prosecco. Der Vorsitzende schielte bereits auf den runden Geburtstag der Rocknacht im nächsten Jahr, dann steigt die zehnte Ausgabe.

Am Konzept des Aushängeschilds des jungen Vereins wird wohl wenig geändert. Dazu ist der Abend im Bürgerhaus mit den kernigen Klängen einfach zu erfolgreich. Diesmal waren mehr Fans der beiden Formationen im Saal als in den Vorjahren.

Und dank des Ticket-Verkaufs im Internet kommen Musikfreunde bis aus Alzenau, Gelnhausen, Hanau, Maintal und Frankfurt, „und verstärkt aus Obertshausen“, resümierte Fischer.

Wer fehlte war Glen Turner. Der Fechenheimer, der schon mit Joe Cocker und im Thommy-Musical spielte, wollte mit den Fishbones musizieren, wurde jedoch Opfer einer Arbeitsniederlegung am Flughafen, hieß es eingangs. Für die Rocknacht 2020 versprach Fischer einige Überraschungen. Auch das Geheimnis des Erfolgs seines Vereins verriet er. „Wichtig sind auch die internen Feste und Ausflüge“, sagte er. „Sie stärken Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt des Clubs.“

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