Vokalensembles der Sängerlust reißen das Publikum mit

„Hausen singt“ zeigt, der Chorgesang lebt weiter

Jeder der drei Chöre, der beim Traditionskonzert „Hausen singt“ auf der Bühne standen, zeigte Mut zu einem vielfältigen Repertoire und begeisterte mit seinen Beiträgen das Publikum. Foto: thh

Obertshausen (red) - Singen bereitet Freude, Singen ist gesund. Das ist zwar bekannt, doch die meisten Chöre haben ein demografisches Problem. Die Sängerlust Hausen ist eine Ausnahme, sie hat bereits vor Jahrzehnten die Weichen für die Zukunft gestellt und verfügt über drei Vokalensembles, die begeistert bei der Sache sind und die das Publikum mitreißen können.

„Hausen singt“ heißt das Konzert im Herbst, das in Hausen das Bürgerhaus füllt. Und nicht nur die Chöre singen, auch das Publikum wird von diesem Virus angesteckt. Den Beweis lieferte einmal mehr das Konzert am vergangenen Sonntag. Punkten konnten die Sänger aller drei Chöre beim Publikum vor allem mit der musikalischen Bandbreite des Programms. Von klassischer Chorliteratur wie Franz Schuberts „Die Nacht“, bis zum Hit „Wie kann es sein“ von der A-Capella-Gruppe Wise Guys zog der Männerchor alle Register unter seinem neuen Leiter Josef Mayer. Der Tenor verzichtete neben dem Dirigieren nicht darauf, selbst zu singen und brillierte mit seinem Solo „Immer nur lächeln“ aus der Lehar-Operette „Das Land des Lächelns“.

Auch Hits aus den Charts

Für ein Leuchten sorgte der Chor 84 mit dem mystischen „Northern Lights“ und dem Song „Glow“ aus der Disney-Show „World of Colour“. Dass der Chor als Gemeinschaft ein stimmgewaltiges Ensemble darstellt, dass für einfühlsame, exakte Interpretationen steht, beweisen die Sängerinnen und Sänger immer wieder bei Wettbewerben, von denen sie mit Siegerurkunden und Pokalen zurückkehren. Mit Thomas Büttner haben sie inzwischen auch einen Solisten, der ein zusätzliches Highlight setzen kann. Der Jugendchor 2000 lieferte in gewohnt hoher Qualität den Beweis, dass selbst aktuelle Charthits von einem Chor interpretiert werden und auch junge Leute begeistert werden können. Beispielsweise hatte Tobias Roth den Coldplay-Hit „Something Just Like This“ arrangiert und so einen mitreißenden Konzertbeitrag kreiert.

„Hausen singt“, das ist tatsächlich wahr. Das Programm, das die drei Chöre boten, animierte das Publikum zum Mitsingen. Beim Schlager „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und dem Reinhard-Mey-Hit „Über den Wolken“ wurden die Zuhörer aktiv und stimmten mit ein. Das Konzept der Sängerlust ging auch am vergangenen Sonntag wieder auf, übrigens zum 51. Mal.

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