Durch Kunst die eigene Vergangenheit verarbeiten

Kunstprojekt der Yallah-Ausstellung im Rathaus

Jeder der Flüchtlinge hat seine eigene Geschichte zu erzählen und tat dies in Form von Kunst.

Obertshausen (m) – Ihr eigenes Schicksal kreativ verarbeitet haben am vergangenen Freitag zwei Dutzend Flüchtlinge.

Die Frauen und Männer, Mädchen und Jungen aus Afghanistan, Eritrea, dem Irak, Somalia und Syrien hatten auf Internetseiten Motive aus ihren Heimatländern gesucht.

Anne Kraus von der städtischen Flüchtlingshilfe und Katy Walther von der Koordinierungsstelle beim Malteser Hilfsdienst hatten die Bilder gesammelt und ausgedruckt.

Bei der Aktion im Rahmen der Ausstellung „Yallah!? Über die Balkanroute“ im Foyer des Rathauses Schubertstraße wurden die Fotos in die Mitte großformatigen Papiers geklebt.

Die Teilnehmer ergänzten mit Blei- und Wachsmalstiften die Stadtansichten und Landschaften aus ihrer Erinnerung oder mit Hilfe von Lineal und Phantasie.

Begleitet wurde die Gruppe von den heimischen Künstlern Alice Schütte und Jörg Engelhardt vom Atelier im Garten.

Die Materialien hatte Birgit Hoffmann vom Schreibwarenladen an der Herrnstraße bereitgestellt. Jetzt wollen die Initiatoren die teils sehr gelungenen Werke in einer eigenen Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich machen.

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