Jana Crämer liest an der GKS/Fortsetzung Seite 5 Mit Musik die Essstörung besiegen

Jana Crämer ist es gelungen, mit Musik und dem Schreiben ihre Essstörung zu überwinden. Noch bevor die Schulen aufgrund des C orona-Virus geschlossen wurden, hat sie in der GKS aus ihrem autobiografischen Werk „Das Mädchen aus der 1. Reihe“ gelesen. Begleitet wurde sie dabei von ihrer Band Batomae. Foto: m

Obertshausen (m) – „Der Bauch ist schwabbelig, stößt auf meine Oberschenkel, meine Beine sind eine Kraterlandschaft.“ Jana Crämer zeichnet ein vernichtendes Bild von ihrem Körper – und von ihrem Selbstwertgefühl. So erlebte sie sich selbst tatsächlich. Jana verarbeitete die Erfahrungen mit ihrer Essstörung im Schreiben und in der Musik. Mit der Band Batomae las die Autorin in der Georg-Kerschensteiner-Schule aus ihrem Buch „Das Mädchen aus der 1. Reihe“.

„Das Eis mit dem Kakao-Geschmack. Pommes mit viel Soße. Anfangs konnte ich es noch genießen. Dann empfand ich Abscheu, ich ekelte mich vor dem Geschmack, der Konsistenz, dem Geruch ...“ Lea heißt Jana in dem autobiographischen Werk. Sie kann ihre Sorgen nur vergessen, wenn sie mit ihrer besten Freundin Jule auf den Konzerten ihrer Lieblingsband in der 1. Reihe steht. Dabei kann sie das Leben für einen Abend unbeschwert genießen.

Lea fällt aus allen Wolken, als sich Ben, der attraktive Sänger der Band, ausgerechnet für sie interessiert. Die beiden entwickeln eine tiefe Freundschaft und Lea erfährt, dass auch Ben eine Maske trägt, die er nur bei ihr ablegen kann. „Es gibt nichts, wofür du dich schämen musst“, beruhigt er sie, nachdem ein Typ beim Abi-Ball versucht hat, sie zu vergewaltigen.

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