Stipendienwettbewerb der Musikschule Obertshausen im Bürgerhaus Musikschüler zeigen ihr Talent

16 Schüler präsentierten beim Stipendienwettbewerb der Musikschule im Bürgerhaus ihr Können. Foto: m

Obertshausen (m) – Einmal im Jahr ermittelt die Musikschule die größten Talente in ihren Reihen. Leiter Dietmar Schrod lädt ausgewiesene Fachleute für die Jury ein, Lehrkräfte schickten diesmal 16 Schüler ins Rennen, die mit ihrem Können in besonderer Weise hervorstachen. Allen war ein Stipendien-Preis sicher, dank der Ruth-und-Karl-Mayer-Stiftung erhielten alle Gutscheine, die sie für den Instrumenten-Kauf oder einen Kurs in der städtischen Einrichtung verwenden können.

Anstelle der Hermann-Hesse-Schule wählten die Veranstalter des Stipendien-Wettbewerbs das Bürgerhauses, um den Anforderungen der staatlichen Regeln zur Eindämmung der Pandemie zu genügen. Die jugendlichen Kandidaten hatten jeweils zwei oder drei anspruchsvolle Stücke einstudiert. Die Lösung, dass kein Kandidat mit leeren Händen nach Hause ging, erschien pädagogisch sinnvoll und menschlich-sympathisch.

Die ausgewählten Instrumentalisten und Sänger holten mindestens einen dritten Platz, erläuterte Schrod. Je nach Rang gab es 100, 200 oder 550 Euro in Form eines Bons. Die Zuschüsse seien dank einer „großzügige Spende“ der Stiftung möglich, die von Enkeln des musikbegeisterten Firmengründers verwaltet wird, informierte der Sprecher des Treffens. „Die Möglichkeit, Stipendien zu vergeben, ist ein tolles Instrument, begabte, junge, musikalische Talente, die sich herauskristallisieren, zu fördern“, betonte Schrod.

Die Jury bewertete die Beiträge der Mädchen und Jungen nach dem Reglement des bundesweiten Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Punkte vergaben die Sängerin Verena Bachmann von der Frankfurter Musikwerkstatt, Rolf Bissinger, ehemaliger Flötist am Frankfurter Opernhaus, Dozent am Dr. Hochs Konservatorium und an der Musikschule Dietzenbach, Piotr Konczewski, Joachim Neumann und Thomas Peter-Horas, die Leiter der Freien Musikschule Rodgau sowie der Musikschulen Dietzenbach und Neu-Isenburg.

Einen ersten Platz sprachen sie der elfjährigen Luise Witte zu, die seit vier Jahren in der Musikschule lernt. Sie trug Werke von Beethoven und Gretschinow am Klavier vor. Am selben Instrument überzeugte Lisa Kroh (14) mit einer Melodie von Debussy und mit dem modernen „Never Enough“. Lieder von Gershwin und Chopin verhalfen Josefine Papenfuhs (15) zum Erfolg, sie bildet sich seit neun Jahren an den Tasten fort.

Die gleiche Auszeichnung holte der zehnjährige Paul Sahner, der drei Stücke an der Gitarre spielte. Miriam Witte (11), seit fünf Jahren im Institut, gewann ebenfalls mit zeitgenössischen Klängen. Werke von Bach und Bartok interpretierte die vielfache Preisträgerin an der Geige, Sophia Szymanski (10). Einen weiteren ersten Rang belegte die 14-jährige Lara Picard. Mit der Klarinette stimmte sie den „Old Klezmer“ und die „Traumfantasie“ an.

Mit diesem Holzblasinstrument holte Antonia Trabert (11) Platz Zwei. Den errangen auch Aaron Hattermann (15), Sophie Milman (9) und Sandra Nowak (16) am Klavier, Justus Sattler (14) am Saxophon sowie die erst zwölfjährige Sopranistin Emily Schwagereit mit Hits von Christina Stürmer. Dritte wurden die 13-jährige Carla Wüthrich und ihre elfjährige Schwester Louisa sowie Finja Quasten Alarcon (14) am Klavier.

Schrod dankte den Eltern und Verwandten im Saal, den Kollegen aus dem Kulturamt und an der Technik, die das „Hygienekonzept“ realisierten.

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