Brigitte Lindscheid übergibt Förderzusagen Obertshausener Familienzentrum wird unterstützt

Tausendfüßler-Vorsitzende Nicole Luque (von links), Monika Thon vom Förderverein der Sonnentauschule, Erster Stadtrat Michael Möser, Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid und Schulleiter Mischa Sendelbach freuen sich über die Fördermittel aus dem Kommunalen Investitionsprogramm. Foto: Holzamer

Obertshausen/Darmstadt (red) – Regierungspräsidentin Brigitte Lindscheid hat in Obertshausen zwei Förderzusagen aus dem hessischen Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) an die Stadt Obertshausen übergeben. In der Turnhalle der Sonnentauschule im Rembrücker Weg übergab die Kommunalpolitikerin die Fördermittelzusage des Landes zur Finanzierung der Mensa und der U3-Betreuung im neu geplanten Familienzentrum.

„Ich freue mich sehr, dass es mit dem Investitionsprogramm nun möglich ist, diese notwendigen Investitionen in die Betreuungsinfrastruktur von Obertshausen angemessen zu fördern“. Mit diesen Worten überreichte Regierungspräsidentin Lindscheid die Förderzusagen an den Ersten Stadtrat Michael Möser. Vertreter der Schule und vom Verein Tausendfüßler waren bei der Übergabe ebenfalls anwesend.

Im Förderbereich für Investitionen in Ganztagsschulen erhält Obertshausen knapp 371.000 Euro an Landesmitteln. Damit wird der Bau einer Mensa an der Sonnentauschule als Teil eines Familienzentrums mit Nachmittagsbetreuung finanziert. Des Weiteren beteiligt sich das Land Hessen am Aufbau der frühkindlichen Infrastruktur (Betreuung von Kindern unter drei Jahren) in dem Familienzentrum. Hierbei werden insgesamt 1,6 Millionen Euro investiert, wobei Bundesmittel über das KIP-Programm in Höhe von ca. 1,4 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden.

Vor allem die Kleinsten profitieren

„Die derzeitige gute wirtschaftliche Lage müssen wir nutzen und in die Zukunftsfähigkeit unserer Städte und Gemeinden investieren“, so Regierungspräsidentin Lindscheid. Die Finanzierung des Gesamtprojekts durch Bundes- und Landesmittel aus dem Kommunalinvestitionsprogramm ermögliche es Obertshausen, das Projekt zeitnah und finanziell nachhaltig zu realisieren. Von dem Familienzentrum profitierten vor allem die Kleinsten, letztlich jedoch die gesamte Stadt und damit auch die Gesellschaft insgesamt.

Stadtrat Möser ergänzte: „Den jahrelangen Diskussionen können nun Taten folgen. Der Bau des Familienzentrums ist ein wichtiger Meilenstein in der Stadtentwicklung Obertshausens. Mit den beiden Förderzusagen aus dem KIP-Programm kommen wir der Realisierung des Projekts einen Schritt näher. Investitionen in Betreuung und Bildung sichern die Zukunft der Stadt“. Das Kommunalinvestitionsprogramm vereint Zahlungen des Landes, des Bundes und einen eigenen Anteil der Kommunen.   Die Kommunen können entscheiden, was sie benötigen und durch das Programm finanzieren wollen.

Investitionen in verschiedenen Bereichen möglich

Möglich sind Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen, beispielsweise für Studenten, kinderreiche Familien und Flüchtlinge. Unterstützt werden auch der Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die weitere Modernisierung von Krankenhäusern, die Sanierung von Straßen- und Gehwegen und der Bau von Radwegen, Investitionen in schnelleres Internet oder die Elektromobilität. Das Hessische Kommunalinvestitionsprogramm ermöglicht den Kommunen unter dem Motto „Hessen packt’s an“ Investitionen in Höhe von einer Milliarde Euro. Weitere Informationen dazu gibt’s unter www.partnerderkommunen.de

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