Pavlina Georgiev leitet seit zehn Jahren den Frauenchor „Canto Felice“ Schampus und ein buntes Büfett zum Jubiläum

Pavlina Georgiewa ist seit zehn Jahren Leiter des Frauenchors der Sängervereinigung Hausen. Gebührend wurde das Jubiläum im Kleinkunstsaal gefeiert. Foto: m

Obertshausen (m) – Mittwoch, der 6. Mai 2009. Dieses Datum vergisst so schnell keiner. Nicht der Frauenchor „Canto Felice“ der Sängervereinigung Hausen, nicht seine Leiterin Pavlina Georgiev. An diesem Tag begann sie ihr Dirigat im Kleinkunstsaal. Dort warteten „ihre“ Damen bei der jüngsten Probe mit einer gelungenen Überraschung auf.

Zur zehnjährigen Zusammenarbeit hatten die Sängerinnen Schampus mitgebracht und ein buntes Büfett aufgetischt. Harald Wagner, der Vorsitzende der Sängervereinigung, gratulierte der Mitarbeiterin als „Hahn im Korb“ und im Namen des Vorstands. Die Jubilarin erinnert sich noch sehr gut, als der damalige Vereinschef Ralph Pittich auf ihr Stellengesuch in einer Chor-Zeitschrift reagierte.

Neben ihr hatten sich noch zwei Frauen und ein Mann um die Stelle bei den Hausenerinnen beworben.

Pavlina Georgiev hat in Plovdiv im Süden ihrer bulgarischen Heimat Musik studiert. Sie heiratete einen Landsmann, der als Cellist in Deutschland arbeitete, und zog 1990 nach Kahl am Main.

„Wir waren vom ersten Moment angesteckt von ihrem Temperament, der Funke ist sofort übergesprungen, die Chemie stimmt“, erinnern sich die Chorsprecherinnen Ursula Schmidt und Martina Keller an die Anfänge mit der Leiterin. Begeistert sind die Sängerinnen über die intensive, aber auch fröhliche Arbeit und die zahlreichen Aktivitäten, die der Chor mit ihr unternimmt.

Dazu zählen die Konzertreisen nach Rom und Dresden sowie in die Partnerstädte Meiningen und Laakirchen, auch regelmäßige Freundschaftssingen. Alle zwei Jahre lädt „Canto Felice“ Interessierte und andere Chöre zum Café Musicale ein. Die Frauen brachten im vergangenen Jahr ein Abba-Projekt zur Aufführung, sie studierten aber auch viele deutschsprachigen Pop-Titel ein, Hits von der Münchner Freiheit bis Sarah Connor.

Dirigentin Georgiev ist es wichtig, viel neue Literatur zu vermitteln und die Leistung der Damen zu erweitern. Intensive Proben-Wochenenden dienen dazu, die Stimmen systematisch aufzubauen und weiterzuentwickeln, erläutert sie. „Ihr sollt klingen wie Frauen, nicht wie Mädchen“, sagt sie. Und lobt „den guten Zusammenhalt und die gute Atmosphäre“ bei „Canto Felice“. Selbst feiert sie am 10. November in Rodenbach 20 Jahre am Dirigentenpult.

Wer bei der illustren Truppe um Pavlina Georgiev mittun möchte, ist herzlich willkommen: Mittwochs am 19.30 Uhr beginnt die Probe im Kleinkunstsaal. „Jeder kann mitmachen, keiner muss vorsingen“, verspricht sie. „Wir haben einfach Spaß am Singen.“

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