FC Teutonia Hausen mit Basketball-Schnuppertag Auf den Spuren von Dirk Nowitzki

Beim Schnuppertag in der Sporthalle der Hermann-Hesse-Schule konnten rund 20 Jungs und Mädchen den US-Sport ausprobieren. Foto: m

Obertshausen (m) – Trieben vor 30 Jahren Boris und Steffi ganze Familien in die Tennisclubs, verhilft heute Dirk Nowitzki dem Basketball zu neuer Aufmerksamkeit. Die Abteilung des FC Teutonia Hausen versucht, die Gunst der Stunde zu nutzen und lud zu einem Schnuppertag in die Sporthalle der Hermann-Hesse-Schule ein. Rund 20 Mädchen und Jungen nahmen an dem Training teil.

Gleichaltrige, die schon seit einige Monaten dabei sind, zeigten den Interessierten, wie’s geht. Auf die Schrittfolge müssen sie achten, das Prellen des Balls dürfen sie nicht vergessen. Es wirkt schon reichlich elegant, wenn die erfahrenen Spieler den Ball wie aus einer Piroutte heraus nach oben schleudern. Aus den unmöglichsten Figuren heraus gelingt den Elfjährigen, das Spielgerät ins Netzt zu befödern und wieder aufzufangen ist.

Christian Wilke ist der Cheftrainer in der Basketballabteilung der Teutonia. Dank seines Teams hat sich der Verein nicht nur mit seinen Fußballern, die gerade ihren Aufstieg gefeiert haben, einen Namen gemacht. Seit vielen Jahren bereiten auch die Sportler in der Halle dem Verein und der liebenswerten Kleinstadt alle Ehre. Doch, um gute Spiele und Meistertitel abzuliefern, ist eine intensive Vorbereitung und immer wieder Nachwuchs nötig.

Besonders für die Altersgruppe U12 braucht der Verein von der Schwarzbachstraße neue Kräfte. Die 12- und 13-jährigen Spieler sind zur aktuellen Saison fast komplett in die nächsthöhere Ebene gewechselt, begründet der Leiter die Aktion. Auch die U10-Aktiven müssen verstärkt werden. In diesen Jahrgängen werfen Mädchen und Jungs noch gemeinsam. Rund 50 Schüler in vier Jugendteams und in den rot-weißen Trikots werden von fünf Trainern vorbereitet.

„Wir machen aus jedem was“, verspricht Berufsschullehrer Wilke, der an der „Kerschensteiner“ tätig ist. Andere Einrichtungen wollen ihn regelmäßig für Projektwochen gewinnen, berichtet er. Das sei eine gute Gelegenheit, neue Talente zu gewinnen. Doch er muss seine Bereitschaft mit seinem Stundenplan an den beruflichen Schulen abstimmen, und auch die Übungsleiter-Kollegen seien berufstätig und oft nicht abrufbar.

Mit den neuen Sportklassen der Hesse-Schule unterhalten sie bereits eine Kooperation, erläutert der Sprecher, diese Zusammenarbeit soll noch verstärkt werden. „Einige Schüler sind schon zu uns in den Verein gekommen“, verkündet der Pädagoge erfreut.

Für die Präsentation haben sie einen Parcours aufgebaut. Es gilt, um Verkehrshütchen zu dribbeln, unter einer Brücke aus Turnbänken hindurch zu krabbeln, den Ball in Ringe an der Wand zu zielen und zum Schluss in den vorgesehenen Korb. Erst mal aber sollen die Aspiranten im Gehen mit dem 5er oder dem 6er Ball prellen, immer auf einer der Spielfeld-Linien auf dem Boden entlang.

Dann lehren Christian und seine Kollegen ihren Schülern, wie sie den Ball ins Ziel bringen: Am besten in die obere rechte Ecke des angedeuteten Felds über dem Korb zielen, „dann geht er meistens rein“.

Weitere Informationen erteilt Trainer Christian Wilke von Teutonia-Basketball unter Z  0152 025724 93, außerdem im Internet, teutonia-hausen.de/abteilungen/basketball.

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