Stadt sperrt Teil des Omegatunnels wegen Straßenschaden Verkehr wird umgeleitet

Bitte langsam: Zurzeit ist die zulässige Geschwindigkeit wegen dem Straßenschaden im Omegatunnel auf 10 Stundenkilometer gesenkt worden. Foto: Prochnow

Obertshausen – Bereits zu Ostern gab es wegen Bauarbeiten an der Bahnhofstraße eine Sperrung des Omegatunnels in Obertshausen – nun müssen sich die Verkehrsteilnehmer erneut auf Umstände einstellen. Wie die Stadt Obertshausen mitteilte, befindet sie sich in Vorbereitungen auf eine Teilsperrung des Tunnels ab Montag, 3. Mai.

Der Grund für die Teilsperrung ist eine Beschädigung der Fahrbahn. „Wir haben dort eine Blase im Asphalt, die sich aufbläht“, erklärt Antonius Tippmann von der Abteilung für Tiefbau bei der Stadt Obertshausen. Eine genaue Ursache für den Schaden sei bisher noch nicht bekannt. „Wir haben die Vermutung, dass es etwas mit dem Grundwasser zu tun hat“, sagt Tippmann. Vermutlich drücke das Grundwasser von unten den Asphalt nach oben. Genau könne man dies jedoch erst sagen, wenn die Fahrbahn geöffnet worden sei und man sich den Schaden ansehen könne. Hierzu werde der Asphalt möglichst vorsichtig aufgefräst. Der Schaden, der seit Donnerstagmorgen größer geworden ist und die Stadtverwaltung zum kurzfristigen Handeln gezwungen hat, befindet sich im Omegatunnel auf der von Heusenstamm kommenden Fahrspur. „Wir werden den Verkehr daher über den Rembrücker Weg umleiten müssen“, erklärt Cornelia Knoke, Leiterin des Ordnungsamts. Von dort erfolge die Umleitung über die Friedhofs- und die Ringstraße bis hin zur Brühlstraße. Die Gegenrichtung bleibe frei, jedoch sei es nicht möglich innerhalb des Tunnels in Richtung Heusenstamm links in die Brühlstraße abzubiegen. Für den LKW-Verkehr aus dem Gewerbegebiet Süd ist die Durchfahrt durch den Omegatunnel jedoch aufgrund der geringen Durchfahrtsbreite gesperrt. Daher wurden auch ansässigen Firmen sowie der Bauherr der Großbaustelle laut Knoke bereits informiert beziehungsweise werden noch informiert. „So haben die Gewerbetreibende die Möglichkeit, ihre Lieferanten auf die Sperrung hinzuweisen.“
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Bürgermeister Manuel Friedrich betont noch einmal, wie wichtig das schnelle Handeln der Stadt in diesem Fall war. „Wir wollen damit schützen, weil man will nicht, dass etwas passiert.“, sagt er. Daher bittet er um das Verständnis der Gewerbetreibenden, die von dieser und möglicher weiterer Sperrungen schwer getroffen werden könnten. „Das ist keine Maßnahme, die wir uns gewünscht haben, aber es ist wichtig.“ Da die Stelle relativ zentral im Tunnel sei, könne man nur hoffen, dass es keine Ausläufer gebe.

Wie lang die Sperrung aufrecht erhalten bleibe, könne zurzeit noch nicht gesagt werden. „Die jetzige Sperrung dient in erster Linie erst einmal der Begutachtung des Schadens“, erklärt Baudezernent Michael Möser. Wenn dieser geklärt sei, werde man sehen, wie es weiter geht, so der Erste Stadtrat. Wenn möglich sollen Verkehrsteilnehmer die Ortsmitte umfahren.

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