Steinheim und Klein-Auheim 1968

Aus Alfred wurde Albert

Das waren ja echt noch Zeiten. Ein Zeitungsausschnitt aus der HeimatPost von 1968. Unstreitbar: Der Ursprung der hiesigen Fastnachtszüge scheint wohl doch in Klein-Auheim zu liegen. Repro: beko

(beko) So einiges ist vor einem halben Jahrhundert in Steinheim und Klein-Auheim Thema gewesen. Im alten Zeitungsband von 1968 hat unser Redakteur Bernhard Koch geblättert und ruft - rein subjektiv - Woche für Woche die eine oder andere Veröffentlichung nochmal in Erinnerung, meist mit Repros von damals.

> 1. Februar: Die Freiherr-vom-Stein-Plakette gab es für den Steinheimer FDP-Kreistagsabgeordneten Franz Bareiter. Das Steinheimer Stadtparlament verlieh dem 65-Jährigen den Ehrentitel „Stadtältester“.

> Klein-Auheims Bürgermeister Willi Rehbein legte den Etat vor. Der Haushaltsplan schließt ab, jeweils ausgeglichen in Einnahmen und Ausgaben, im ordentlichen Teil mit 1.979.201 Mark und im außerordentlichen mit 846.000 Mark. Es war der niedrigste Haushalt seit Jahren.

> Im Amt als Vorsitzender bestätigt worden ist Otto Reising beim Sängerchor Olympia Steinheim. Johann Trageser bleibt Vorsitzender beim Liederzweig.

> Auch ein Beschluss anno 1968: Künftig gibt es gemeinsame Feiern der Vertriebenen, des Bundes der Vertriebenen und der Sudetendeutschen Landsmannschaft.

> Und Fastnacht war damals auch Thema in den (noch nicht-)Stadtteilen: Maskenball der Soma des Sportvereins Steinheim. Rummel des TSV Klein-Auheim. Maskenball der DJK Eintracht Steinheim. Tanzabend der katholischen Jugend St. Nikolaus. Herrensitzung beim CCSW. Närrische Singstunde des Liederzweig. „Manöverball“ der Kanonen-Garde des Carnevalvereins. Rummel bei der SKG. Närrische Monatsversammlung beim Geflügelzuchtverein Steinheim-Nord. Kappenabend der KG-Theatergruppe Klein-Auheim.

> Und auch Fehler gab es damals schon in der HeimatPost, die auf ungewöhnliche Weise „wiedergutgemacht“ wurden. Da wurde in der Ausgabe vom 25. Januar Alfred Wolf als stellvertretender Gemeindevertretervorsitzender in Klein-Auheim genannt. Weil er aber mit Vornamen Albert hieß, gratulierte ihm die Redaktion kurzerhand in der nachfolgenden Ausgabe zum 44. Geburtstag. Auch nicht schlecht...

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