Treffen 50 Jahre nach dem Top-Spiel

Sportverein Steinheim holt Altfußballer der Finalelf zusammen

Symbolfoto: dpa
 

Steinheim (beko/red) – Über ein Treffen der Altfußballer des Sportverein 1910 Steinheim informierte Uwe Helmig dieser Tage die HeimatPost-Redaktion und schreibt: „Es war vielleicht die beste Mannschaft in der Nachkriegszeit aus Steinheimer Eigengewächsen, heute kaum noch denkbar. Geld spielte damals überhaupt keine Rolle - die Sportfreundschaft und die Geselligkeit standen obenan.“

Im Jahre 1965 trafen in einem Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Hessenliga (damals dritthöchste Spielklasse in Deutschland) der Sportverein 1910 Steinheim und der FC 1893 Hanau aufeinander. Dieses kleine Jubiläum war für die Altfußballer des ehemals selbständigen Sportverein 1910 Steinheim Anlaß genug, sich wieder einmal in geselliger Runde zu treffen. Gut zwanzig alte „Kicker“ und Fans erinnerten sich bei dem Treffen im Clubheim des SVG Steinheim am Pfaffenbrunnen an das Top-Spiel vor fünfzig Jahren. Vor der Rekord-Kulisse von 5.000 Zuschauern auf dem neutralen Platz vom VfB Groß-Auheim trennte man sich vom heutigen Stadtrivalen Hanau 93 unentschieden 1:1. Da der SV auch das vorhergehende Spiel gegen Sprendlingen nur 1:1 unentschieden gespielt hatte, fehlte zum Aufstieg ein Tor.

Die an dem Abend vorgelegten 50 Jahre alten Presseberichte belegten, dass die Steinheimer damals klar die bessere Mannschaft gewesen waren und lediglich unglaubliches Pech die Sensation verhinderte. Viele der Spielszenen waren bei den alten SV-Kickern heute noch präsent. So vor allem die Szene in der letzten Spielminute, als ein Steinheimer seinen auf der Torlinie der Hanauer stehenden Stürmerkollegen anschoss, der dadurch das Tor verhinderte. Immer wieder kam auch die tolle Stimmung zur Sprache, die auf dem total überfüllten Platz in Großauheim – wo kommen heute schon einmal 5.000 Menschen zu einem Amateurfußballspiel? - herrschte. Weiterhin wurde herausgestellt, dass sich der damalige Kader fast ausschließlich aus Steinheimer Eigengewächsen rekrutierte.

Von der Finalelf waren gekommen: Frank Heinzinger, Günter Spahn, Uwe Helmig, Klaus Färber und Klaus Heller. Vom Kader und von anderen erfolgreichen aktiven Mannschaften der 50er und 60er-Jahre gesellten sich zum Kreis der „Oldies“ hinzu: Wolfgang Roth (Ehrenspielführer des SV), Dieter Felber, Leo Schwickert, Günter Gläser, Ferdy Fernandez, Jürgen Eisel, Heinz Felber, Gerhard Schwickert, Alfred Haas und Heinz Weiskopf.

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