Baumbestand im Wildpark bedroht Viele Buchen müssen wegen Dürre weichen

Auch der Baumbestand im Klein-Auheimer Wildpark Alte Fasanerie ist von der Trockenheit bedroht. Zum Schutz der Besucher mussten dort bereits 50 Bäume gefällt werden. Foto: zer

Klein-Auheim (zer) – Die Sicherheit der Besucher und des Verkehrs liegt den Mitarbeitern des Wildparks „Alte Fasanerie“ am Herzen. Um diese weiterhin gewährleisten zu können, werden Verkehrssicherungsmaßnahmen getroffen. 

Das letzte Jahr habe gewaltige Auswirkungen auf den Waldbestand gehabt: Die Böden sind zu trocken, sodass auch kein normaler Regen mehr hilft. Deshalb sind beispielsweise viele Buchen abgestorben. Ihr abgestorbenes Holz zerbricht wie Glas. Um vor herabfallendem Holz zu schützen, werden erst einmal gezielt die Baumkronen der zwischen 25 und 30 Meter hohen Bäume abgenommen.

Dies erledigt ein Kran, der die abgestorbenen Äste gezielt greift und dann auf dem Boden ablegt. Die nächsten ein bis zwei Jahre folgt dann der komplette Baum, „wenn es überhaupt so lange hält“.

Für diese Maßnahmen werden über 20.000 Euro investiert. So geht jedoch ein Teil des waldparkartigen Charakters verloren. Die Wildparkbesucher werden also in nächster Zeit häufiger abgesperrten Wegen und einer Sicherheitsperson, die nochmals explizit auf die Besucher achtet, begegnen, sonst haben die Maßnahmen keinen weiteren Einfluss auf ihren Besuch und die Tierwelt.

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