Spezielle Linsenoptik gewährleistet gleichmäßige Ausleuchtung Am Bahnpfädchen brennen neue Lampen

Entlang der Bahnlinie brennen neue Lampen. Bürgermeister Jürgen Hoffmann und die Stadträte Michael Schüßler und Winno Sahm fuhren einen Streckenabschnitt zwischen Dudenhofen und der Kreisquerverbindung ab. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Wer Rodgau gern mit dem Fahrrad oder zu Fuß durchquert, ist nun entlang der gesamten S-Bahnstrecke gut beleuchtet und komfortabel unterwegs. Mit der pünktlichen Umsetzung des Bahnpfädchenkonzeptes, das den Ausbau der intelligenten LED-Beleuchtung sowie Asphaltierungsarbeiten vorsah, vollendeten Stadt und Stadtwerke laut eigener Aussage ein richtungsweisendes Projekt.

„Das Zittern ist vorbei“, zeigte sich der Geschäftsführer der Stadtwerke Rodgau Energie GmbH (SWR.E), Markus Ebel-Waldmann, erleichtert. Als ein ambitioniertes Ziel mit engem Zeitplan bezeichnete er die zu Jahresbeginn ausgerufene Aufgabe, 77 Lampen entlang des Bahnpfädchens zu installieren. „Wir haben es geschafft“.

Nur noch vier Lampen in Nieder-Roden sind an das Stromnetz anzuschließen, ansonsten steht bereits alles und ist betriebsbereit. So war die Zeit für Politik und Stadtwerke gekommen, mit Offiziellen eine kleine Radtour zu absolvieren. Entlang der gesamten S-Bahnstrecke gibt es nun adaptive Lichtquellen, die auf Bewegung reagieren und den Weg erhellen, wenn Radfahrer oder Fußgänger vorbeikommen. Eine spezielle Linsenoptik sowie die angenehme Lichtfarbe gewährleisten eine gleichmäßige Ausleuchtung, die das Sicherheitsgefühl deutlich erhöht. Gleichzeitig spart die bedarfsgerechte Steuerung bis zu 90 Prozent Energie, so Markus Ebel-Waldmann, im Vergleich zu einer herkömmlichen Beleuchtungsschaltung. „Statt einer kostenintensiven Dauerbeleuchtung haben wir eine smarte, kostengünstige und innovative Alternative geschaffen“.

Im Stadtteil Nieder-Roden komplettiert noch die E-Netz Südhessen die Maßnahme bis Juli um weitere vier Leuchten. „Gleichzeitig mit dem Ausbau der LED-Beleuchtung konnten wir eine zweite offene Baustelle zum Abschluss bringen“, freute sich Bürgermeister Jürgen Hoffmann. „Denn auch der letzte geschotterte Weg am Bahnpfädchen zwischen der Mainzer Straße in Dudenhofen und der Kreisquerverbindung ist nun Geschichte“. Besonders die Engstelle unter der Brücke war bisher schlecht zu befahren, da sich dort regelmäßig Wasser ansammelte.

Die Abteilung Straßenbau der Stadtwerke Rodgau hat nun eine neue Gefällesituation geschaffen, die die Entwässerung verbessert und die Strecke zu jeder Witterung befahrbar macht. „Auch der Asphaltbau wurde in guter Qualität, kosteneffizient, fristgerecht und unter Beachtung der Belange des Umweltschutzes für die Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Spazierfreudige umgesetzt“, hob Stefan Lambert, der technische Betriebsleiter der Stadtwerke Rodgau, hervor.

Dann ging es für die Entscheidungsträger und die Projektgruppe auf die Räder, um die neue Strecke einzuweihen.

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