Superhelden-Fassenacht Batman kassiert bei der TGMSV ein Knöllchen

Die diesjährige Kampagne bietet den Rodgauer Narren einen Fastnachtsprinzen im Männerballett. Foto: Pulwey

Rodgau (pul)– Batman mit den Narren lacht, zur Superhelden Fassenacht - das diesjährige Kampagnemotto der TGMSV Jügesheim bot den Fassenachtern ein reichhaltiges Repertoire an Assoziationen rund um tapfere Hollywood-Legenden. Ein auf der Leinwand kraftvoll vorgetragenes „ich bin Batman“ ließ sich allerdings nicht so leicht in den Alltag übertragen.

So konnte Steffen Kuhn in seinem Vortrag feststellen, dass ein falsch geparktes Fahrzeug trotz aller Superhelden-Manier ganz schnell zu einem „Knöllchen“ führte. Die Elfer um den Sitzungspräsident Sigi Balz waren jedenfalls von reichlich Superhelden entlang der Bühnendeko umrahmt.

Bei der Büttenrede von Andreas Kraus litt das Publikum mit. Zuerst entzog die Ehefrau den wohl verdienten Schlaf, dann machte noch die Hauskatze nächtliche „Musik“. Mit der gleichen glühenden Leidenschaft präsentierte auch Andrè Haus aus der Bütt, wie heutzutage ein Grillmeister auf heißen Kohlen sitzt. Kreativ und mitreißend der Auftritt von Nicole Niehuesbernd, Lena Haus, Jenni List und Melanie Schubert bei ihrem Vogeltanz im Schwarzlicht.

Eine fantastische Show mit Esprit lieferte auch das Männerballett. Ein Medley von fetzigen Schlagern rundete die an ein Theaterstück grenzende Aufführung ab. Und wann darf das närrische Volk schon mal einem Fastnachtsprinzen (Matthias IV.) als Prima Ballerina zujubeln? Zu den Superhelden der TGMSV zählen seit vielen Jahren die Giesemer Trottwa Lersche (GTL). Die Männer um Gitarrist Andreas Held bringen jede Fastnachtshalle zum Beben. Kurz zuvor noch für super Stimmung in der Halle der Turngemeinde Hainhausen gesorgt, standen sie als abschließende und fetzige „Nummer“ auf der TGMSV-Bühne und schmetterten ihre Songinterpretationen wie „Hey, Giesem“ und „Wenn ich Bauer in Giesem wär‘“. Die mögliche Fusion zwischen TGMSV und TGS Jügesheim warf auch dort ihre Schatten voraus. So schmetterte der Saal womöglich zum letzten Mal die Vereinshymne „Mir TGMSV“.

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