82 Künstler präsentieren sich bei der Rodgau Art Bemalte Haut und viel mehr Platz

Bei der Rodgau Art präsentierte die städtische Agentur eine Live-Performance. Körperkünstlerin Esther Keller, kürzlich Zweitplatzierte bei den World Bodypainting Festivals in Klagenfurt, gab auf der Haut von Modell Nina Cosin eine Kostprobe ihres Könnens. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Alljährlich füllt sich Ende Oktober das Bürgerhaus Nieder-Roden. Insgesamt 82 Künstler machten in diesem Herbst die Räumlichkeiten zur Rodgau Art erneut quirlig und bunt. Skulpturale Arbeiten sowie Malerei, Grafik, Druck und Fotografie, gestaltet durch diverse Techniken, bereicherten die zentrale Ausstellung im Rodgauer Kunstkalender. Die Zahl 82 brachte ein neues Rekordniveau an ausstellenden Kunstschaffenden. Die städtischen Mitarbeiter der Agentur für Sport, Kultur und Ehrenamt (AKSE) luden 30 Künstler aus der Stadt ein; die gleiche Zahl war an Erstausstellern vertreten.

Nachdem der Ausrichter letztes Jahr erstmals eine Live-Performance zur Vernissage vor den Augen des Publikums präsentierte, gab es auch bei der Eröffnung 2019 einen ganz besonderen Hingucker. Die neue Vize-Weltmeisterin im Bodypainting, Esther Keller aus Hainburg, machte ihr Modell mit dem Thema Metamorphose zu einer laufenden Arbeit. Die beiden gaben der Eröffnung am Freitagabend mit bemalter Haut einen ganz besonders körperbetonten Anstrich. Fünf Stunden hielt Modell Nina Cosin still, um per Körperfarbe in einen wandelnden Schmetterling verwandelt zu werden. Für Esther Keller ist Bodypainting weit mehr, als die Verwirklichung ihrer künstlerischen Ader. „Man übernimmt eine Rolle“, wusste sie aus ihrem Erfahrungsschatz zu berichten.

Die Stadt investierte in die Infrastruktur, sie schaffte neue Stellwände an, für den großen Saal und teilweise auch für die Halle. Diese zeigten sich bodentief, und boten dadurch eine größere Präsentationsfläche. Führungen und Podiumsdiskussion leitete Kulturdezernent Winno Sahm. Für ihn und die AKSE stellt die Rodgau Art alle zwölf Monate eine positive Herausforderung dar. Ziel war es auch, die Menschen einzuladen zum Reflektieren, Betrachten und Sprechen über die Schöpfungen.

Eigentlich zielt AKSE auf 75 bis 78 Künstler ab. Bei der aktuellen Ausstellung wurden es 82, denn es entstand Platz durch die neuen Stellwände. Außerdem wird das Einzugsgebiet der Ausstellungswilligen immer größer. Zur Eröffnung spielte 14 String Duo aus Offenbach.

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