Konzert der Freien Musikschule Rodgau Berührende Arien prägen die Operngala

Die Freie Musikschule Rodgau feierte ihr 35-jähriges Bestehen mit einer begeisternden Operngala. Hier brilliert Katharina Weltzien-Falk mit Chor und Salon-Orchester. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Mit einer mitreißend inszenierten Operngala feierte die Freie Musikschule Rodgau (FMR) ihren 35. Geburtstag. Dabei setzte der Veranstalter einen kulturellen Höhepunkt im Rodgauer Musikleben. Das Auditorium ließ sich teilweise fallen, in die Ouvertüren des von Piotr Konczewski geleiteten Orchesters, um beim nächsten Programmpunkt mitgerissen zu werden durch die Arien wie auch durch die visuellen Reize.

Kostüme und Bühnendekoration bildeten einen bunten Rahmen um die wunderschönen gesanglichen und musikalischen Darbietungen. Unter der Gesamtleitung des Schulleiters Piotr Konczweski taten sich die Musikerinnen und Musiker des Orchesters in ihren Soli hervor.

Moderator Jürgen K. Groh trat ans Mikrofon. Durch seine fachkundigen Einleitungen nahm das Publikum den Kontakt auf zu den einzelnen Kompositionen. So gab die FMR der Freude am Gesang einen würdigen Rahmen. Das Auditorium im ausverkauften Saal der Georg-Büchner-Schule kam aus dem applaudieren kaum heraus. Nach jedem Programm hallten die Bekundungen durch die Schulaula. Applaus im Stehen zeigte den Dank der Zuhörer an die Protagonisten.

Susanne Voss, die auch für die FMR arbeitet, gestaltete den Programmpunkt mit ihren Ballettschülerinnen vom MTV Urberach, mit fetzigen Cancan und fliegenden Röcken.

Der mehr als 40 Stimmen zählende Chor bestand aus FMR-Schülerinnen und -Schülern sowie aus Angehörigen und einigen wenigen externen Gästen.

Seit Juni liefen die Proben mit Feuereifer.

So präsentierte die FMR die bekanntesten und emotional berührenden Melodien der Operngeschichte, wie es Katharina Weltzien-Falk ausdrückte, geformt in einer galanten Gala.

Das elfköpfige Salon-Orchester, ebenfalls fast komplett aus den Wurzeln der FMR heraus gewachsen, trat unter anderem bei den Ouvertüren („La Clemenza di Tito“ von Mozart) und nach der Pause (bei Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“) ins Rampenlicht.

Nur wenig externen Beistand nahm der Veranstalter mit auf die Bühne. So zählte Erhard Brunner (Bass-Bariton) dazu. Weitere Solisten waren Sabine Bussalb, Katharina Weltzien-Falk und Tenor Mathias Schlachtner.

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