JSK brilliert mit toller Show bei Gala-Sitzung in Rodgau

Wenn Büttenreden kabarett-verdächtig sind

Bei der Sitzung des JSK feierten die „Marionetten“ einen umjubelten Auftritt. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Mit Schwung und guter Laune ging es für den JSK in die zweite Runde der laufenden Kampagne. In der Aula der Georg-Büchner-Schule brachten die Fassenachter mit einem Mix aus Kabarett, Tanz, Show und Wortakrobatik den Veranstaltungstitel „Gala“ als solche aufs Parkett.

Die Nähe der JSK-Fassenacht zu den Kabarettisten von „En Haufe Leut‘“ war auch bei der Gala hörbar, spitze Glossen - wie gewohnt - vom Doktor Soenke Herzog in Richtung Bundespolitik, Claudia Wenhardt hatte es mehr auf die lokalen Entscheidungsträger abgesehen, während „Till“ alias Stefan Schmidt politisch und gesellschaftlich polyglott unterwegs war.

Im Reigen der Büttenreden war es laut Julien Grimm mit dem kindlichen Schweigegebot im Wartezimmer nicht weit her, und bei Sebastian Mahr gehörte zum Tusch immer eine gehörige Portion Dorscht. Apropos Tusch, „Zweiklang“ und „PrOSt“ untermalten musikalisch den Applaus des Publikums. Dann traten Giesmer-Fastnachts-Urgesteine auf die Bühne: Die „Gugisheimer“ trugen statt Bierbauch ein Feinkostgewölbe zur Schau, Franziska Mahr sowie die Prinzengarde sorgten für Jubel mit ihren tänzerischen Talenten.

Tanzgruppen umjubelt

Die Tollitäten, Prinz Lars I. und Prinzessin Angie I., stiegen vom närrischen Thron, um ihren Faschingswurzeln zu frönen: Der Prinz bei „seinen“ Kehlewetzern (fantastisch die Rodgauer Verwaltung auf die Schippe genommen) und die Prinzessin bei den Mädels von „Mothers on move“ - aus kleinen Raupen schlüpften zarten Schmetterlinge, die die Bühne in ein traumhaft-mystisches Licht tauchten.

Nach den karnevalistischen Glossen taten die Tänze gut von „Cupiditas“ - mit Grazie und Akrobatik - sowie von den „Marionetten“ und den Männerbeinen der Formation „Taktlos“. Reichlich Lokalkolorit packten die „Giesemer Streuner“ in ihre Lieder, während die „Sing-Sang-Mädels“ im Dschungel lieber ohne den gefräßigen Löwen feierten.

Dann spendete das Publikum lang Applaus für Nina Gröpl. Aus den Händen des Sitzungspräsidenten Peter Otto bekam sie als Auszeichnung die Silberne Flamme für ihre langjährigen und herausragenden Aktivitäten in der Fastnacht. Anschließend wurde die Kampagne so gefeiert, wie Gugi Phillipp Jansen es vor gab: Wie solle mer die Fastnacht mache, macht‘s wie der Gugi, der lässt‘s krache.

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