Bürger arbeiten die Vielfalt der Stadt Rodgau heraus Für ein friedliches und offenes Zusammenleben

Was braucht es für ein Zusammenleben in Rodgau in Vielfalt? Arbeitsgruppen gaben erste Gedankengänge und große Überschriften zu Protokoll, die noch weiter vertieft werden. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Toleranz, Respekt und Gerechtigkeit, mit diesen besonders in den letzten Jahren so oft bemühten Schlagworten drückten Rodgauer Bürger ihre Wünsche und Forderungen aus in Bezug auf ein offenes und friedliches Zusammenleben.

Die Teilnehmer an der städtischen Veranstaltung zum Thema „Gestaltung des Zusammenlebens in Vielfalt“ stellten die Worte in den Raum, dahinter verbargen sich oft persönliche Eindrücke, Bitten und Forderungen. Diese wurde geboren aus den Lebenserfahrungen mit diversen Bevölkerungsgruppen.

Mit der „Vielfalts-Strategie“ startete ein Austausch über das Zusammenleben in einer vielfältigen Stadt, in der Menschen abweichenden Alters, Geschlechts, unterschiedlicher sexueller Orientierung, Religion, Kultur und geistiger oder körperlicher Behinderung gemeinsam leben.

Stadtrat Michael Schüßler sah die Stadt Rodgau als Lebensmittelpunkt, der von Herzlichkeit lebt, „Rodgau ist Nähe, Heimat, ... und zentraler Punkt im Rhein-Main-Gebiet“.

In Rodgau leben 45.558 Menschen, bezog sich Bürgermeister Jürgen Hoffmann in seiner Eröffnung auf die Bevölkerungszahl zum Jahreswechsel. Welche Werte braucht es, wie kann ein Zusammenleben gestaltet werden, das Jedem gerecht wird?

Mit dieser Aufgabenstellung beschäftigten sich 100 Gäste im Dudenhöfer Bürgerhaus. Was ist persönlich wichtig, für ein Zusammenleben in Vielfalt? Wie muss ein Zusammenleben gestaltet werden, damit alle mitmachen können? Was heißt Vielfalt für mich? Die Moderation übernahm Projektleiterin Vanessa Holly vom Büro für Teilhabe und Vielfalt, sie formulierte das Ziel, eine Vielfalt-Strategie zu erarbeiten.

In den Gesprächsrunden entstanden teils Diskussionen, forderte die eine Gruppe mehr Integration Zugezogener in Vereinen, hoben Befürworter dieser Strategie ebendiese bereits erreichten Erfolge hervor.

Das erste Fazit lautete, in Rodgau passiert bereits viel.

Die Vielfalt der Stadt wurde auch sichtbar in der genannten Zahl von 270 Vereinen und Institutionen. „Ganz viele tolle Sachen wurden erwähnt“, lobte Vanessa Holly die Arbeit der Anwesenden. Besonders in Bezug auf Sportvereine, auch auf kleinere Gruppen bezogen, die sich für bestimmte beschränkte Menschengruppen einsetzen sowie Mitbürger mit Migrationshintergrund, die auch einen Beitrag leisten wollen. Viele wünschten sich aber noch Unterstützung bei bestimmten Themen, so Vanessa Holly.

Arbeitskreis trifft sich

Nun geht es weiter diese Kräfte in einem Arbeitskreis zu bündeln, der aus allen Interessenten bestehen wird und sich erstmals am Mittwoch, 17. April, trifft. Wer sich beteiligen möchte, meldet sich bei Vanessa Holly unter der E-Mail-Adresse Vielfalt[at]Rodgau[dot]de. Zunächst wird eine Präambel erarbeitet. Die Arbeit über die konkreten Ziele soll im November abgeschlossen sein.

Es handelt sich um ein Förderprojekt des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

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